Katholische Pfarrgemeinde St. Maria Kappelwindeck

 
 
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Presse

Berichte vor 2012

Kirchenmusikalischen Glanzleistung zu Pfingsten
und 100 Jahre Kirchenerweiterung in Kappelwindeck

Jesus Christus als Fundament und Eckstein der alles zusammenhält - Herbert Burkard verabschiedet

Am Pfingstsonntag gedachte die Pfarrgemeinde St. Maria der Kirchenerweiterung vor 100 Jahren. Neben sieben Triumphbögen und einer geschmückten Kaiserlinde begrüßten am 21. Mai 1912 der Kirchenchor und die „Kappler Musik“ den Herrn Erzbischof Dr. Thomas Nörber zur Konsekration der erweiterten Kirche. Einer „Perle des kirchlichen Baustils“ jener Zeit, so die Tageszeitung aus dem Jahr 1912, die damals erweitert wurde. Wie vor 100 Jahren stand auch am vergangenen Sonntag eine Festmesse mit kirchenmusikalischen Höhepunkten im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Eine Glanzleistung stellte die Interpretation der festlichen Messe des böhmischen Kirchenmusikers und Komponisten Robert Führer dar. Im Ordinarium zur Festmesse mit „Kyrie“, „Gloria“, „Sanctus und Benedictus“ sowie „Agnus Dei“ vermittelten die vereinigten Kirchenchöre von St. Maria, Kappelwindeck (Leitung Klemens Burkart) und St. Brigitta, Sasbach (Leitung Dr. Josef Steinbach), sehr einfühlsam begleitet durch Mitglieder des Streicherensembles Collegium Musicum Erlenbad (Leitung Werner Pauli) sowie Organist Werner Hauser unter der Gesamtleitung von Dirigent Klemens Burkart großes Können und Musizierlaune. Mit ausgeglichenem Timbre, in Sauberkeit der Intonation und Natürlichkeit der Artikulation absolvierten auch die Vokalsolisten des Kappler Chores Ulrike und Joachim Schindler (Sopran und Tenor) sowie Siegfried Reimann (Bass) ihren umfangreichen Part in der lateinischen Festmesse. Eine besondere Festüberraschung zur Kommunion war die Aufführung des „Allegro in B“ für Orgel und Streicherensemble aus der Feder von Chorleiter Klemens Burkart. Dessen Intentionen beim Komponieren dieses zeitgenössischen Werkes wurden vom Ensemble Collegium Musicum Erlenbad transparent und ideenreich umgesetzt, den Orgelpart übernahm der Komponist selbst. In seiner Festpredigt zum Pfingstfest und dem Konsekrationsjubiläum erinnerte Stadtpfarrer Geistlicher Rat Hermann Bechtold daran, dass das Haus Gottes, so schön es auch ist, nicht zuerst aus Stein ist. Ein Gotteshaus werde erst wertvoll und schön durch eine lebendige Gemeinde. Jesus Christus sei „Fundament und Eckstein, der alles zusammenhält, wir sind die lebendigen Steine“. Göttlich und menschlich zugleich wie ihr Stifter beschrieb Bechtold die Kirche weiter: „in Gott beheimatet und unterwegs auf Erden zu einem immer wieder neuen Aufbruch, wie das Motto des Mannheimer Katholikentags lautete“. Abschließend ermunterte er zum Dank am Pfingstfest, dem Geburtstag der Kirche, in Erinnerung an das vor 100 Jahren vollendete Gotteshaus: „dass wir uns als Gemeinde immer wieder hier versammeln dürfen, hier Gott begegnen. Wir wollen aber auch neu unsere Aufgabe erkennen, immer mehr und besser Haus Gottes zu werden: Gemeinde, in der Gott mit seiner Liebe gegenwärtig ist“.


Pfarrer G. R. Bechold verabschiedet Herbert Burkard. Von links: Karlheinz Wickenheißer,
Stadtpfarrer G. R. Hermann Bechold, Herbert Burkard, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Marc Vollmer

Beim anschließenden Empfang für die Musikerinnen und Musiker nahm Bechtold und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Marc Vollmer die Gelegenheit wahr Herbert Burkart als Mesner-Stellvertreter zu ehren. Seit 14 Jahren hat Burkard treu und gewissenhaft donnerstags in der Abendmesse und als Urlaubsvertreter ehrenamtlich den Mesnerdienst übernommen. Aus gesundheitlichen Gründen ist es ihm nun nicht mehr möglich. Bechtold sagte ihm ein herzliches Vergelt’s Gott für seinen Einsatz. Dem Kirchenchor bleibt Burkard treu und verleiht ihm weiterhin seine Stimme. Als Nachfolger stellte Bechold Karlheinz Wickenheißer vor. Er wird zukünftig die Mesnerin der Marienkirche, Antonietta Mancuso, tatkräftig unterstützen.

Kappler Teilnehmer beim 98. Deutschen Katholikentag in Mannheim

Am 98. Deutschen Katholikentag nahmen auch einige Kappelwindecker teil. Mit vielen Erlebnissen und neuen Eindrücken, erfüllt von Begegnungen mit bekannten und neuen Gesichtern kamen sie wieder aus Mannheim zurück. Teilweise als Dauerteilnehmer während der fünf Veranstaltungstage, aus beruflichen Verpflichtungen heraus oder auch gezielt an einzelnen Tagen konnte man in Mannheim einigen Kapplern begegnen.

Beim Kirchentag präsentierte sich auch Kinderhilfe Bethlehem und damit das Caritas-Baby-Hospital, welches in unserer Pfarrgemeinde besonders durch Aktionen des Vereins „Kleiner Stern“ e. V. (Adventssingen, Verkauf von Olivenholzschnitzereien etc.) und bekannt ist. Die erste Vorsitzende des Vereins, Daniela Weißmann, Dr. Günter Weißmann und Marc Vollmer informierten zusammen mit weiteren Helfern am Stand der Kinderhilfe an der Kirchenmeile. Erfreulicherweise konnten die Mitarbeiter am Stand, unter ihnen der Präsident, Pfarrer Michael Schweiger und die Leiterin der Kinderhilfe Bethlehem im Deutschen Caritasverband, Carmen Sibbing, feststellen, dass das Baby-Hospital vielen Besuchern ein Begriff ist und die Arbeit sehr geschätzt wird.

Viele Katholikentagsbesucher kamen gezielt an den Stand vor der Jesuitenkirche um sich über die aktuelle Situation im Hospital zu informieren. In diesem Jahr kann das Baby-Hospital sein 60jähriges Jubiläum feiern: Seit 1952 sind die Türen des Hospitals der Kinderhilfe Bethlehem für die Familien in Bethlehem und der umliegenden Region ununterbrochen geöffnet. Im Caritas Baby Hospital finden sie einen Ort der Ruhe und des Friedens. Im direkten Einzugsbereich des Caritas Baby Hospitals in Bethlehem und Hebron leben über 300.000 Kinder. Für sie ist die medizinische Grundversorgung nicht ausreichend gesichert. Darum ist das Caritas Baby Hospital in Bethlehem für das Gesundheitswesen der Region unverzichtbar. Es ist das einzige Krankenhaus, das die Mütter gezielt in die Pflege der Kinder einbezieht.

Hochfest Christi Himmelfahrt mit Festmesse und Flurprozession gefeiert


Foto: Siegfried Reimann

Mit einer Festmesse und der in Kappelwindeck traditionellen Flur- und Bittprozession wurde am vergangenen Donnerstag das Hochfest Christi Himmelfahrt begangen. Die Himmelfahrt Christi wird immer vierzig Tage nach Ostern gefeiert, da Jesus Christus vierzig Tage nach dem Osterfest mit seinen Jüngern beisammen war und vor ihren Augen emporgehoben wurde. Er wurde in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes. Stadtpfarrer Geistlicher Rat Hermann Bechtold zelebrierte die Messe, die vom Kirchenchor, unter der Leitung von Klemens Burkart, musikalisch umrahmt wurde. Anschließend führte die Flurprozession durch Kappelwindecks Straßen. Traditionell soll während der Bitt- und Flurprozessionen in diesen Tagen für „mannigfache menschliche Anliegen, für die Früchte der Erde und für das menschliche Schaffen“ gebetet werden. An vier Stationen machten die Gläubigen halt und hielten so die in Kappelwindeck erhaltene Tradition der Flurprozession aufrecht.

Maiandacht an der Fatima-Gedenkstätte

Einer der Höhepunkte im Marienmonat Mai stellt jedes Jahr die Maiandacht an der Fatima-Gedenkstätte dar. An diesem Kleinod wird seit dem Jahr 1997, dem Jahr ihrer Errichtung, im Mai eine solche Andacht gefeiert. Die Gedenkstätte erinnert an die Geschehnisse in Fatima im Jahr 1917. Auf einem freien Feld erschien den drei Hirtenkindern, Lúcia dos Santos, Jacinta und Francisco Marto die Jungfrau Maria, zum ersten Mal am 13. Mai.


Foto: Siegfried Reimann

Auch in diesem Jahr versammelten sich viele Marienverehrer in Erinnerung an diesen Tag am Kleinod unterhalb des Klotzberges zum gemeinsamen Gebet. Pfarrer Geistlicher Rat Hermann Bechtold stellte die Andacht unter das Leitwort „Die Braut Josefs“. Die Sängerinnen und Sänger des unserers Kirchenchores gestalteten die Feier musikalisch aus, unter anderem mit dem „Ave von Fatima“. Das ganze Jahr über lädt die Gebetsstätte im Senftertal, direkt am badischen Weinpfad, viele Marienverehrer und Wanderer dazu ein, die Stille Atmosphäre für ein Gebet nutzen.

Spende an den „Kleiner Stern“ e. V.

Kappler Erstkommunionkinder übergeben 1.140,00 Euro zugunsten des Caritas-Baby-Hospitals Bethlehem - Dankwallfahrt ins Bühler Kloster „Maria Hilf“

Voller Freude und ein bisschen stolz über den großen Spendenbetrag trafen sich die Kappelwindecker Kommunion-kinder in dieser Woche, um ihre Spende an den „Kleiner Stern“ e. V. weiterzugeben. Der Grund: Die Kinder verzichteten bei ihrer Erstkommunion bewusst auf Gegengeschenke für Glückwünsche und Präsente und spendeten das für die Rückgeschenke gedachte Geld. Uta Böhler, Mutter eines Kommunionkindes konnte zur Spendenübergabe die erste Vorsitzende des Vereins, Daniela Weißmann, begrüßen und den stolzen Spendenbetrag von 1.140,00 Euro bekannt geben. Mit großer Freude bedankte sich Weißmann für die tolle Spendenidee. Ganz konkret wird mit dem Geld aus Kappelwindeck ein Babybett für die Intensivstation des Hospitals finanziert. Die Einrichtung im Heiligen Land finanziert sich fast ausschließlich aus Spenden und ist die einzige für Kleinkinder spezialisierte Klinik für rund 500.000 Kinder im Westjordanland. Seit genau 60 Jahren stehen die Türen des Baby-Hospitals in Bethlehem für Babys, Kinder und ihre Eltern, egal welcher Herkunft und Religion offen. Von Seiten der Pfarrgemeinde grüßte Pfarrgemeinderats-vorsitzender Marc Vollmer die Kinder und lobte die Idee, die Festfreude zu teilen und somit anderen Kindern und ihren Müttern zu helfen, denen es nicht so gut geht. Pfarrer G. R. Bechtold unternahm mit den Kindern und einigen Eltern anschließend eine Dankwallfahrt ins Kloster „Maria Hilf“, wo sie gemeinsam eine heilige Messe feierten. Zum Abschluss des Vormittags lud Bechtold zur Überraschung der Kinder zum gemeinsamen Eisessen ein.


KOMMUNIONKIND CARLO BÖHLER übergibt Daniela Weißmann vom „Kleiner Stern“ e. V. einen
Spendenscheck über 1.140,00 Euro zugunsten des Caritas-Baby-Hospitals in Bethlehem.

Palmsonntag

Wie jedes Jahr fand zu Beginn der Gemeindemesse am Palmsonntag in der Alban-Stolz-Kapelle die Segnung der Palmen statt. Dort hörten wir im Evangelium vom Einzug Christi in Jerusalem. Mitgenommen auf den Prozessionsweg hin zur Kirche haben wir auch den Katholikentags-Pilgerstab, gebunden mit grünen Zweigen. Dieser symbolische Wegbegleiter begleitet uns ja schon seit letztem Frühjahr bis zum Katholikentag nach Mannheim.


Foto: Marc Vollmer

Der Palmsonntag ist der Sonntag vor Ostern, der letzte der Passionszeit. Der Palmzweig, als Zeichen für Frieden, ist das bestimmende Symbol des Sonntags vor der Karwoche. Ihm verdankt das Fest auch seinen Namen. Der Palmsonntag steht in einer Spannung der sich ankündigenden Leidensgeschichte in der Karwoche und der frohen Botschaft der Auferstehung. An diesem Tag gedenken Christen auf der ganzen Welt der triumphalen Ankunft Jesu in Jerusalem. Auf dem Rücken eines Esels ist der Sohn Gottes in die Stadt eingezogen. Die Menschen begrüßten ihn begeistert und schwenkten ihm zu Ehren Palmzweige, die ein Zeichen für die Königswürde darstellten. Noch heute verehren die Christen Jesus daher an diesem Tag als König. Der Palmsonntag ist jedoch auch untrennbar mit der Karwoche und damit mit dem Leiden und Sterben Jesu verbunden.

Jugendkreuzweg 2012

Weit über 80 junge Leute machten sich am vergangenen Freitag auf den Weg, um die gemeinsam den ökumenischen Kreuzweg der Jugend zu beten. In Bühl und Kappelwindeck hat dieses ökumenische Gebet schon eine lange Tradition und so schlossen sich auch dieses Jahr wieder viele Jugendliche der katholischen Pfarreien St. Peter und Paul und St. Maria zum gemeinsamen Gebet zusammen. Der Titel „Er-löse uns“ und die Texte an den Stationen schufen einen besonderen Zugang zu den Ereignissen rund um Tod und Auferstehung Jesu Christi, aus dem eigenen Blickwinkel der jungen Menschen heraus. Unterschiedlich gestalteten die einzelnen Jugendlichen die Stationen. Mit Bibelworten, eigenen Gedanken und meditativen Texten näherten sich die jungen Leute den einzelnen Leitwörtern der sieben Stationen. Unsere Ministranten gestalteten zwei Stationen: „Urteil“ und „Kreuzigung“.

Der Weg führte auch dieses Jahr wieder quer durch die Stadt. Stationen waren unter anderem ausgehend von der Ulrika-Nisch-Kapelle der Johannesplatz, das Erich-Burger-Heim, die Nepomuk-Kapelle und der Bühler Kirchplatz.

So setzten die Jugendlichen ein Zeichen mit ihrem Glauben in die Öffentlichkeit zu gehen. Der ökumenische Kreuzweg der Jugend stellt seit 54 Jahren ein besonderes Glaubenserlebnis dar, das es ermöglicht, die Zeit vor Ostern und das Osterfest in einem anderen Zusammenhang zu sehen. In diesen langen Jahren war der „Jugendkreuzweg“ auch immer Gebetsbrücke: zwischen der Jugend im Osten (DDR) und im Westen (BRD). Zwischen den Konfessionen und Generationen. Herausgeber des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend ist die evangelische und katholische Kirche in Deutschland.


Fotos: Clemens Schneider

Der Abschluss fand dieses Jahr im Haus Alban Stolz in Bühl statt, ein kleiner Imbiss bot die Gelegenheit zur Begegnung zwischen den Teilnehmer und zur Reflexion des erlebten.

Bildungswerk

Krisen thematisierte Pastoralreferent Heribert Scherer, Klinikseelsorger am Kreiskrankenhaus Bühl, beim letzten Bildungswerkabend. Auf berührende Art verstand er es anhand von persönlichen Erfahrungen, Psalmen, Beispielen biblischer Gestalten und Musik den Anwesenden Wege aufzuzeigen, dass „in der Mitte der Nacht, der Anfang eines neuen Tages liegt...“. Wir danken Heribert Scherer und allen Referenten des letzten Halbjahres herzlich für ihr Engagement beim Bildungswerk St. Maria. Das Neue Bildungswerkprogramm Herbst Winter 2012/2013 wird derzeit erarbeitet und erscheint im Sommer.

Rat besichtigte Kirchturm der Barockkirche

Sitzung des Kappelwindecker Pfarrgemeinderates - Planung für Firmung und Pfarrfest

Drei Themen standen im Mittelpunkt der letzten Sitzung des Pfarrgemeinderates. Zum einen besichtigten die Räte das Innere des Kirchturms der Barockkirche, zum anderen begann die Planung für das diesjährige Pfarrfest und die Firmung im November dieses Jahres. Der Geistliche Impuls von Pfarrer Geistlicher Rat Hermann Bechtold stand im Zeichen des kommenden Katholikentags im Mai dieses Jahres. Einige Pfarrgemeinderäte werden nach Mannheim reisen und an der Veranstaltung, die unter dem Leitwort „Einen neuen Aufbruch wagen“ steht, teilnehmen und mitarbeiten. Als Geistige Vorbereitung dieses Großereignisses wird in den Gottesdiensten der Katholikentag beispielsweise in Meditationstexten immer wieder thematisiert.

Direkt vor Ort im Kirchturm berichtete der Vorsitzende des Gremiums, Marc Vollmer, von den jüngst ausgeführten Arbeiten. Es waren Instandhaltungsarbeiten an den Geländern und Handläufen erforderlich, ebenso eine Generalreinigung des Turms. Fachfirmen führten die Arbeiten einwandfrei aus, wovon sich die Mitglieder des Rates an diesem Abend überzeugten. Das Innere der Kirche wurde bereits im November aufwändig gereinigt. Außerdem wurde ein Vorschlag aus der Mitte des Pfarrgemeinderates umgesetzt, an den Leuchten im Windfang der Kirche einen Bewegungsmelder zu installieren. Im Hinblick auf die Firmung berichtete Bechtold, dass diese im kommenden November stattfindet. Wie vor zwei Jahren wird es in der Seelsorgeeinheit einen Firmgottesdienst geben, die Firmvorbereitung in Kappelwindeck wird Bernd Seidl von Seiten des Pfarrgemeinderates mit betreuen. Als Termin für das diesjährige Pfarrfest legten die Räte den 11. November fest. Ein Familiengottesdienst und anschließend ein buntes Programm im Gemeindehaus wird vom Festausschuss und dem Liturgiekreis geplant. Nicht zuletzt beim Pfarrfest wird man von dem neu angeschafften Geschirrschrank, Besteck und Gläsern für das Gemeindehaus profitieren. Berichte des Pfarrers und des Pfarrgemeinderatsvorsitzenden, sowie Anfragen der Pfarrgemeinderäte bildeten den letzten Punkt der Sitzung.

Familienmesse mit den Erstkommunikanten

Am vergangenen Sonntag feierte Pfarrer G. R. Hermann Bechtold mit den Kommunionkindern und ihren Familien eine Familienmesse. Im Rahmen des Vorbereitungswegs hin zur Erstkommunion übergab er den Kindern eine Kunstkarte mit dem Vaterunser. Die Pfarreiband umrahmte die Messe musikalisch.

Priestervorbild seit mehr als fünf Jahrzehnten

Klosterspiritual Edwin Höll feierte den 80. Geburtstag / Als Seelsorger dauerhafte Akzente gesetzt

Bühl-Kappelwindeck (hes). Die tiefe Sorge um das Wohl des Einzelnen, der Kirche und der Gesellschaft von Klosterspiritual Geistlichem Rat Edwin Höll sind in facettenreichen Initiativen, auch weltweit, spürbar. Am Donnerstag, 19. Januar, vollendete das echte Kappler Urgestein und „Pfarrer von Gucken“, sein 80. Lebensjahr. Als Priestervorbild über 54 Jahre und „pflichterfüllter Arbeiter im Weinberg des Herrn“ hat der beliebte Seelsorger durch charismatisches Wirken dauerhafte Akzente gesetzt. Treue Wegbegleiterin seit nunmehr 46 Jahren ist für den Priester seine Schwester, Erika Höll. Für das pastorale Wirken ihres Bruders, dem sie seit seiner Pfarrer-Tätigkeit umsorgend den Haushalt führt, war sie über Jahrzehnte ebenso wertvolle Hilfe und Unterstützung wie Frau Müller. Getreu seiner Lebensordnung standen zwei Dankgottesdienste am Geburtstag und am darauffolgenden Sonntag, 22. Januar, in der St.-Agnes-Kapelle zu Neusatzeck im Mittelpunkt der Geburtstagfeier bei denen m sich der Jubilar nach seinem Bekunden auf die Begegnung mit zahlreichen „treuen Weggefährten“ besonders freute.


„MIT DEM NEUGEBORENEN JESUSKIND“ und weiteren „treuen Weggefährten“ feierte in einem Dankgottesdienst Geistlicher Rat Spiritual Edwin Höll in der Klosterkirche Neusatzeck seinen 80. Geburtstag. Foto: Hermann Seiler

Nach dem Abitur an der Heimschule Lender sowie Studienjahren in Freiburg und Tübingen empfing Edwin Höll am 18. Mai 1958 die Priesterweihe im Münster Freiburg durch den späteren Erzbischof Dr. Hermann Schäufele. Sein erster Sendungsauftrag als Kaplan führte ihn nach Forchheim bei Karlsruhe und sodann nach Brühl bei Schwetzingen. Der „allzeit dienstbereite Pfarrer von der Schwäbischen Alb“ war Edwin Höll von 1965 bis 1980 für die drei Pfarreien Salmendingen, Melchingen und Ringingen. Von 1980 bis 1990 wirkte er in der „Liebfrauen“-Pfarrei in Pforzheim. In dieser Pfarrei zeichnete er verantwortlich für den Neubau der Bruder-Klaus-Begegnungsstätte mit einer Gesamtbausumme von 3,2 Millionen Mark. In mehreren Pfarreien initiierte Höll des Weiteren die Renovierung von Pfarrhäusern oder von Kindergärten. Ein Schwerpunkt seiner Priestertätigkeit war von 1990 bis 2001 die Seelsorge an der Wallfahrtskirche „Maria Hilf“ zu Moosbronn mit den Filialgemeinden Freiolsheim und Michelbach. „An kirchlichen Hochfesten zu Ehren der Gottesmutter pilgerten mehrere Tausend Gläubige zu unseren Wallfahrtsgottesdiensten. Bis zu 70 Trauungen pro Jahr erteilten wir dort den kirchlichen Segen“, schildert Höll.
Im Jahr 2001 wurde er in den Ruhestand versetzt. Zurück an seinem Heimatort Kappel, übernahm der Seelsorger „der leisen Töne“, mit erzbischöflichem Einverständnis, „freiwillig und ohne eine Auszeit“ eine neue Berufung an als Klosterspiritual für die spirituelle Begleitung der Schwestern des Ordens vom Heiligen Dominikus zu Neusatzeck, die er seither elanvoll ausübt. Gefragte Priester-Aushilfe ist Höll derzeit im Bühler Kreikrankenhaus, insbesondere in St, Maria, Kappelwindeck, sowie den Pfarreien in Bühl, Bühlertal oder Ottersweier.
Mit der „Indienhilfe“ untrennbar verbunden seit vier Jahrzehnten ist der Name Edwin Höll, der „Kerzelmacher von Gucken“. Dessen Aktivitäten für die Ärmsten der Armen, sei es im indischen Sipcot-Ranipet, District Vellore oder im Zentrum von Soganur und später in Argentinien, beruhen auf der Jahrzehnte währenden Freundschaft mit dem promovierten Weltpriester, Frater G. Mathias. Zu Gunsten von indischen Bedürftigen spendet Höll seine Hl.-Messe-Stipendien. Er verkauft Nüsse, Honig, Zwetschgen oder sammelt in den umliegenden Kirchen Kerzenreste um daraus Kerzen zu gießen und diese gegen Spenden zu verkaufen. Mit Hilfe seiner Großfamilie, Freunde, Bekannten sowie Kirchenbesuchern oder durch Kollekten hat Pfarrer Höll die „Indienhilfe“ insbesondere seinen Amtsbruder Mathias, in den zurückliegenden vierzig Jahren mit mehreren 100 000 D-Mark unterstützt. Die Spendengelder wurden oder werden für Nahrungsmittel, die Unterrichtung von Schulkindern und deren Aus- und Weiterbildung oder für den Schulhausneubau sowie die Einrichtung von Krankenstationen verwendet. „Helfen dort, wo ich gebraucht werde oder Not am Mann ist, solange Gott mir die Kraft gibt!“ Unter diesen Leitgedanken stellt Edwin Höll seine „zweite Karriere“ als Priesterpensionär. Seinen Primizspruch „Denn der Mächtige hat Großes an mir getan“ (Lobgesang Mariens) hat Geistlicher Rat Höll in seinem gelebten Priestertum, für das er sich bis heute verzehrt, mit Leben erfüllt. Das dienende Tätig werden am Menschen ist für den Geistlichen Erfüllung geworden wie seine spontane Aussage dies verdeutlicht: „Keinen Tag meines Priestertums habe ich je bereut.“ (Bericht von Hermann Seiler)

Kleine Könige aus Kappelwindeck sammeln für Kinder in Not

Voller Stolz über ihre schweren Spendenbüchsen kamen die Sternsinger unserer Pfarrgemeinde zur Festmesse an Dreikönig, dem Hochfest der Erscheinung des Herrn. Seit dem Neujahrstag waren 22 Mädchen und Jungs als Könige verkleidet in ihren prächtigen Gewändern und mit Sternen in Kappelwindeck unterwegs und haben als Kaspar, Melchior und Balthasar den Segen Gottes zu den Menschen gebracht und um Spenden gebeten. Eine der fünf Gruppen besuchte auch die Patienten im Kreiskrankenhaus und überbrachte Genesungs- und Segenswünsche. Das Dreikönigssingen 2012 stand unter dem Leitwort „Klopft an Türen, pocht auf Rechte!“. Wie überall in Deutschland machten die jungen Kappler damit deutlich, dass die Rechte von Kindern überall auf der Welt respektiert und unterstützt werden müssen. Sie setzen sich dafür ein, dass Erwachsene und Politiker ihre Rechte schützen. Denn Armut und Gewalt sind massive Verletzungen der Kinderrechte, Gesundheitsversorgung und Bildung müssen selbstverständlich sein. Das vorläufige Ergebnis ihres Engagements kann sich wahrlich sehen lassen: 5364,80 Euro kamen bei der Sammlung in unserer Pfarrgemeinde zusammen, mit denen Not leidende Kinder in aller Welt unterstützt werden. „Und Spaß hat die gemeinsame Zeit in der Gruppe auch noch gemacht!“ freuten sich die Ministranten und weitere freiwillige Mädchen und Jungs aus der Pfarrei. Pfarrer Geistlicher Rat Hermann Bechtold freute sich über den Einsatz der zahlreichen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in seiner Gemeinde: „Ihr habt vor allem aufgezeigt, was das Herzensanliegen Jesu ist: dass Kinder zu ihrem Recht kommen!“.


Foto: Siegfried Reimann

Ein herzliches Vergelt´s Gott sprach Bechtold während der Festmesse auch der Oberministrantin Michaela Reith, die die Gruppen eingeteilt hat und den Eltern aus, die Abend für Abend für die müden und hungrigen Könige gekocht haben. Bundesweit beteiligen sich die Sternsinger in diesem Jahr an der 54. Aktion Dreikönigssingen. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet, die inzwischen die weltweit größte Solidaritätsaktion ist, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den Mitteln aus der Aktion mehr als 2.100 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.

Rückblick Krippenfeier

Im Kerzenschein beginnt jedes Jahr die Krippenfeier für die kleinen Kappler mit ihren großen Begleitern am Hauptportal der Pfarrkirche. Dort begrüßte Pfarrer Geistlicher Rat Hermann Bechtold zusammen mit dem Liturgiekreis des Pfarrgemeinderates die überaus zahlreichen Besucher. Alle zusammen zogen dann in die Kirche ein, die Erwachsenen mit kleinen Kerzen. Das eigentliche Spiel fand im Chorraum und auf den Stufen davor statt. In diesem Jahr wurde von Diplom-Theologin Daniela Weißmann die traditionelle Weihnachtsgeschichte vorgelesen. Als Kleine Hirten, Markthändler, Gastwirte, Engel und natürlich Maria und Josef waren die kleinen Akteure gekleidet, die in der liebevoll dekorierten Kirche zwischen Hirtenfeld, Stall und Basar die Geschichte nachspielten. Die gelungene Feier wurde von Mitgliedern der Pfarreiband Talita Kum musikalisch gestaltet. Alle zusammen sangen unter anderem „Ihr Kinderlein kommet“ und „o du fröhliche“. Zum Abschluss betete Bechtold zusammen mit allen anwesenden das Vater Unser und segnete die Kinder und ihre Begleiter, verbunden mit einem großen Lob an die kleinen Schauspieler.

Weihnachtskrippe in der Pfarrkirche St. Maria Kappelwindeck


Fotos: Siegfried Reimann

Weihnachtsfeier der Ministranten

Zwischen den Jahren findet traditionell die Weihnachtsfeier der Ministranten statt. Oberministrantin Michaela Reith begrüßte ihre Minis, die in der kommenden Woche auch als Sternsinger unterwegs sind, im Gemeindehaus. Außerdem konnte sie auch ihren Chef, Pfarrer Geistlicher Rat Hermann Bechtold, begrüßen, der jedes Jahr gerne zur Feier kommt und mit seinen Minis in lustiger Runde feiert. Michaela Reith nahm die Feier zum Anlass um Herrn Pfarrer Bechtold für sein stets offenes Ohr in Sachen Ministrantenarbeit und seine Loyalität zu danken, was alle Minis mit tosendem Beifall unterstrichen. Nachdem sich die hungrigen Minis bei einem ausgiebigen Essen, welches Theresia Huber und Christa Rapp in bewährter Weise zubereitet haben, stärken konnten, standen Gemeinschaftsspiele dem Programm. Zum Abschluss des Abends hatte Michaela Reith noch ein kleines Geschenk für die Ministrantinnen und Ministranten vorbereitet: Jeder Kappler Mini ist jetzt stolzer Besitzer eines Domradio-Bischoffsquartetts.

Stadtpfarrer Geistlicher Rat Hermann Bechtold
"Die Geburt Jesu ist eine Dialog-Initiative Gottes"

Berührende Szenen christlicher Tradition in der Barockkirche St. Maria Kappelwindeck
160 Mitwirkende gestalteten die Gottesdienste

Von Hermann Seiler
Bühl-Kappelwindeck. „Heute ist euch in der Stadt David der Retter geboren. Es ist der Messias, der Herr.“ In Jahrtausendtradition wurde an Heiligabend in den Kirchen, Klöstern und Kapellen der Region mit dieser „Frohbotschaft“ des Evangelisten Lukas (2,11-12) der Weihnachtszyklus eröffnet und die Menschwerdung Gottes in Eucharistie oder in Mahlgemeinschaft gefeiert. Vom feierlichen Geschehen um Jesu Geburt berühren ließen sich in der Kappelwindecker Barockkirche St. Maria viele Hundert Menschen aus allen Altersgruppen, darunter viele Jugendliche. Stadtpfarrer Geistlicher Rat Hermann Bechtold sowie eine „Heerschar“ von 160 Mitwirkenden luden im Gemeinschaftswerk an den drei Festtagen zur Mitfeier der musikalisch facettenreich gestalteten Gottesdienste sowie zur feierlichen Vesper ein. Sakristanin Antoinette Mancuso machte eigens Überstunden, um der Kappler Marienkirche den ihr gebührenden weihnachtlichen Glanz zu verleihen. Lob und Anerkennung seitens der Festgemeinde gab es auch für deren Ehemann Leonardo Mancuso, den Krippenbauer von St. Maria, der in monatelanger Arbeit ein neues, winterliches Krippenbild für die Barockkirche schuf, das zu sehen lohnt. Eine vollbesetzte Kirche verzeichnete „glücklich und zufrieden“ Festzelebrant Hermann Bechtold an Heiligabend in der Christmette um 18 Uhr. In seinem Eröffnungswort bezeichnete der Geistliche die Geburt Jesu als eine Dialog-Initiative Gottes. Seine theologisch fundierte Festpredigt führte in ein Wechselbad an Ereignissen von Kirchengeschichte und aktuellem Geschehen. Bezug nehmend zu einem Kinofilm und wahren Begebenheit über das Leben und Martyrium der Zisterziensermönche von Tibhirine in Algerien zur Weihnachtszeit, der vor einem Jahr weltweit Menschen bewegte und erschütterte, verdeutlichte Bechtold: „Die Geburt des Propheten lässt alles verstummen, was gegen den Menschen und seine Würde gerichtet ist. Das Göttliche offenbart sich im Menschlichen. Sein Leben und Leiden war das eines Menschen (Phil. 2,6-7).“ Der Geistliche ermutigte, die ungetrübte Kraft der Weihnachtsbotschaft in einer säkularisierten Welt, in der die so genannte Leitkultur des Christlichen immer mehr verdunstet, durch glaubwürdiges Handeln zu bezeugen und den menschgewordenen Christus in unseren Mitmenschen zu suchen und zu entdecken. „Über die anrührende Botschaft von der Geburt im Stall die unser gehetztes Herz im Schein der Kerzen birgt und hoffentlich zur Ruhe kommen lässt, führt unser Glaubensweg weiter, über den Glanz der Weihnachtszeit hinaus. Es ist Christenpflicht, gegen Unrecht, und Korruption in der Welt aufzustehen. Christus wird dort geboren, wo Menschen beginnen, menschlich zu handeln und sich besinnen, die Welt zu verwandeln“, lautete die Aufforderung Bechtolds in seiner auch von Kritik gekennzeichneten Weihnachtsbotschaft. Den musikalischen Rahmen für die Christmette schufen in homogener Klangharmonie die 30 Kappelwindeckmusikanten (kleinere Besetzung) unter Vizedirigentin Cindy Höll, die zum Einzug das ruhig fließende „Highland Cathedral“ von Michael Korle intonierten. Einfühlsam begleitete das Orchester des Weiteren die Christmette-Gemeinde bei traditionellen Weihnachtsweisen aus dem Gotteslob. „Adeste fidelis – Herbei o ihr Gläubigen“ von Josef Mellan, das liebliche „Concerto d´amore“ von Jacob de Haan“, der einschmeichelnde „Evening Song“ oder „The Little Drummer Boy“ („Trommellied“) von Frank Pleyer waren konzertante Orchesterstücke der Kappelwindeckmusikanten, denen nach einem swingenden Ausklang mit den Weisen „White Christmas“ und „Jingle bells“ von Gerald Weinkopf, anhaltender Publikumsapplaus zuteil wurde. Das „Hochfest des Herrn“ am ersten Weihnachtsfeiertag wurde traditionell mit dem morgendlichen Festamt um 9.15 Uhr eröffnet. Der Kirchenchor von St. Maria unter dem Dirigat von Klemens Burkart gestaltete musikalisch die Festmesse mit Werken wie dem „Kyrie“ von Butz, dem „Gloria“ von Silcher sowie anmutigen Werken aus dem Salzburger Volksliederbuch. Zu einem weiteren Hörgenuss avancierte hier das jubilierende „Transeamus“ für Orgel und Querflöte mit St.-Maria-Organist Werner Hauser und Jutta Reimann als Duett. Abschluss des Festtages war die feierliche Vesper am Abend in der die St.-Maria-Männerschola mit der Gemeinde musikalisch korrespondierten. Am Fest des Erzmärtyrers Stephanus, gestern, am zweiten Weihnachtsfeiertag wurde das Weihnachtsfestamt in St. Maria vom gemischten Chor Gesangverein „Windeck“ unter dem Dirigat von Chorleiterin Almut Grißstede umrahmt. In vierstimmmigen Vokalwerken, so in der Neueinstudierung „Heilige Nacht“ des französischen Komponisten Adolphe Adam und im „Sanctus-Lied“ aus der deutschen Bauernmesse sowie mit traditionellen Weihnachtsliedern, stellte die Chorgemeinschaft ihren sehr guten Leistungsstand unter Beweis. Zum Auszug und Ausklang der feierlichen Weihnachtstage in der Pfarrei St. Maria intonierte der Gesangverein „Windeck“ in großen Stimmungsbogen die beschwingte „Weihnachtshymne“ aus der Feder des Komponisten Mendelssohn-Bartholdy.


MIT DER CHRISTMETTE an Heiligabend eröffnete Zelebrant Stadtpfarrer Hermann Bechtold den feierlichen Weihnachtszyklus. Das neugestaltete Krippenszenarium (links), das St.-Maria-Krippenbauer Leonardo Mancuso schuf, wurde während der Festtage zu einem besonderen Anziehungspunkt für Kirchenbesucher.
Foto. Hermann Seiler

Friedenslicht in Kappelwindeck ausgesandt

Kleine Flamme aus Bethlehem will zum Frieden anstiften - „Licht verbindet Fremde“

Viele Menschen aus Kappelwindeck und dem ganzen Dekanat machten sich am vergangenen Donnerstag mit Kerzen und Laternen auf, um in der Kappler Pfarrkirche das Friedenslicht aus Bethlehem in Empfang zu nehmen. Im Rahmen einer Wort-Gottes-Feier, die wie die gesamte Aktion unter dem Leitwort „Licht verbindet Fremde“ stand, wurde die kleine Bethlehemer Friedensflamme ausgesandt. Die kleine Flamme wurde im November von einem Mädchen aus Österreich in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet und von Vertretern der anerkannten Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände in Wien abgeholt. Per Zug wurde das Licht am dritten Adventssonntag in über 30 zentrale Bahnhöfe in Deutschland gebracht. Auch in andern europäischen Ländern und sogar in Amerika wird jedes Jahr das Licht erwartet. Bereits seit 1994 beteiligen sich deutsche Pfadfinder an der Aktion, die auf eine Initiative des ORF Linz zurückgeht, der bis heute das Licht in Bethlehem abholt. Die Kappelwindecker Pfarreivertreter besuchten in diesem Jahr den zentralen Aussendungsgottesdienst der Erzdiözese in Freiburg-Bischofslinde und brachten das Licht in ihre Pfarrei. Nach der Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja, vorgetragen von Dekanatsreferent Patrick Krieg, ging Diplom-Theologin Daniela Weißmann auf einige Geschichten aus Bethlehem und dem Westjordanland ein, dem Land aus dem die Friedensflamme jedes Jahr zu uns kommt. Sie berichtete vom todkranken Bashir, dem im Caritas Baby-Hospital, einem Ort an dem buchstäblich das Licht der Nächstenliebe Völker verbindet, Geborgenheit und Wärme geschenkt wurde. Weiter berichtete sie von „Dahers Weinberg“ und dem Projekt „Tent of Nations“ einer Begegnungsstätte in der Nähe von Bethlehem. Hier treffen vor allem Jugendliche aus verschiedenen Kulturen zusammen, um Brücken des Verständnisses und des Friedens zu bauen. Hier habe man nicht nur die Vision vom Licht, das die Völker verbindet, „auf dem Weinberg wird dies gelebt“, so Weißmann. Abschließend machte Weißmann Mut öfter Lichter Menschenverbindende Lichter anzuzünden: „Wir sollen Mut haben, für die Mitmenschen einzutreten, fremden Menschen Licht zu bringen – konkret dieses Bethlehemlicht - denn das ist unsere Berufung: „Ich habe dich dazu geschaffen, Licht für die Völker zu sein.“ Ursula Rötzel, Vertreterin der Dekants-KFD trug anschließend die „Friedens-Fürbitten“ vor. Zu jeder Bitte zündete ein Pfadfinder vom Stamm St. Peter und Paul Bühl, die mit ihrem Stammesleiter Christian Ehm vertreten waren, eine kleine Kerze an der großen Friedenslichtkerze an, die nun in der Weihnachtszeit in jedem Gottesdienst in der Barockkirche entzündet wird.

Nach dem gemeinsamen Vaterunser lud Pfarrer Geistlicher Rat Bechtold zum Friedensgruß und schlug vor, einander anstatt dem üblichen Gruß einfach „Schalom“ oder Salam zu wünschen, was nicht nur Friede sondern auch Heilsein bedeute. Am Ende der Feier wurde das Friedenslicht an alle Besucher weitergegeben, während die Musikgruppe „Talita Kum“, die den ganzen Gottesdienst musikalisch begleitet hat, das Friedenslichtlied der Pfadfinder spielte. In vielen Wohnungen leuchtet das Licht nun und setzt so im Kleinen ein Friedenszeichen. Der „Kleine Stern“ e. V. bot neben Informationen zum Caritas-Baby-Hospital in Bethlehem Olivenholzschnitzereien an zum Kauf an, mit dem Erlös unterstützt der Verein diese Klinik.

Familienmesse mit den Erstkommunikanten

Seit dem Pfarrfest im November bereiten sich 15 Kinder zusammen mit ihren Tischmüttern auf die Erstkommunion vor. Eine Station auf diesem Vorbereitungsweg bildete die Familienmesse am dritten Adventssonntag „Gaudete“.

Pfarrer Bechtold überreichte den Kindern während der Messe eine Kunstkarte mit dem Glaubensbekenntnis. Dieser Sonntag trägt seinen Namen nach dem lateinischen Anfangswort des Introitus, des Einzugs: „Gaudete in Domino semper“, „Freut Euch im Herrn allezeit!“

Adventssingen in Kappelwindeck

Adventsmelodien als verbindendes Element - Kleines Wunschkonzert

Der Duft von Glühwein, Kinderpunsch und Gebäck, Kerzenschein und Adventsmelodien und das schön dekorierte Gemeindehaus machten es den Besuchern einfach, sich auf die kommenden Adventswochen einzustimmen. Auch die diesjährige Auflage des „Kappler Adventssingens“ begann direkt nach der Vorabendmesse zum ersten Advent die Geistlicher Rat Hermann Bechtold in der Pfarrkirche zelebrierte und dort Adventskranz- und Kerzen segnete. Altbekannte Lieder des Advents riefen gerade bei den Älteren Erinnerungen an frühere Zeiten hervor, in denen man noch viel öfter wie heute gemeinsam mit der ganzen Familie um den Adventskranz saß. Aber auch die kleinen Gäste kamen auf ihre Kosten, als ihre aktuellen „Advents-Hits“ gesungen wurden. So zeigte sich wieder einmal, dass das gemeinsame Singen ein verbindendes Element zwischen den Generationen sein kann. Dies ist nur ein Ansinnen, dass der Liturgiekreis der Pfarrei, der das Adventssingen gemeinsam mit dem „Kleiner Stern“ e. V. organisiert, an dem Abend verfolgt. Monika Schemel begleitete den Abend auf ihrer Gitarre. Sie nahm gerne Liedwünsche der Gäste entgegen, sodass der Abend zu einem kleinen Wunschkonzert avancierte. Am Verkaufsstand des „Kleiner Stern“ e. V. fanden sich Holzschnitzereien, Gotteslobeinbände, Weihnachtsgebäck und viele andere Geschenkideen und Weihnachtliche Mitbringsel. Der Erlös des Verkaufes geht auch diesmal an das Caritas-Baby-Hospital der Kinderhilfe in Bethlehem.

Kappelwindecker Pfarrei feierte Pfarrfest

Motto „Zeit für Begegnung“ wurde ansprechend umgesetzt
Familiengottesdienst als Auftakt und Höhepunkt des Tages

Den ganzen Sonntag lang wurde in Kappelwindeck gefeiert: Die Pfarrgemeinde organisierte ihr beliebtes Pfarrfest, welches in diesem Jahr unter dem Motto „Zeit für Begegnung“ stand. Dieses Leitwort setzten die Organisatoren ansprechend um, wie ein roter Faden zog es sich von Beginn an durch den Festtag. Ein lebendiger Familiengottesdienst in der Pfarrkirche und ein abwechslungsreiches Programm für groß und klein bis in den späten Sonntagnachmittag im Gemeindehaus ist Tradition beim Pfarrfest und prägten auch die diesjährige Auflage. Guter Brauch ist es auch, dass unter der Regie des Pfarrgemeinderates alle Gruppierungen der Pfarrei zusammen das Fest organisieren und mitgestalten. Jedes Jahr ist es einer der Höhepunkte im Pfarreileben und so lockte es auch dieses Jahr viele hundert Besucher in die Kirche und ins Gemeindezentrum. Einstimmung und Höhepunkt des Tages war der Familiengottesdienst mit Stadtpfarrer Geistlicher Rat Hermann Bechtold. Im Rahmen der Feier wurden die Erstkommunionkinder des kommenden Jahres vorgestellt, die sich nun auf den Weg zur Erstkommunion machen. Für die Gestaltung der Messe zeichneten sich der Liturgiekreis mit den beiden Diplom-Theologen Daniela Weißmann und Bernd Seidl sowie der Pfarreiband von St. Maria „Talita Kum“ verantwortlich. Im Mittelpunkt der Gedanken zur Begrüßung und im Predigtgespräch stand das Pfarrfest-Motto und das Tagesevangelium nach Matthäus, dem Gleichnis von den anvertrauten Talenten. Gemeinsam mit den Erstkommunikanten überlegte Weißmann, welche Talente und Fähigkeiten sie haben und wie man sie im Alltag einsetzen kann. Sie stellten fest, dass sie viele verschiedene Talente und Fähigkeiten hat: Rechnen, malen singen, aber auch Zuhören und anderen eine Freude machen, erwähnten die Kinder. Weiter stellten sie fest, dass jeder etwas besonders gut kann und die von Gott geschenkten Fähigkeiten gleich viel wert ist, egal um welche es sich handelt. Über ein „volles Haus“ konnte sich Pfarrgemeinderatsvorsitzender Marc Vollmer zur Mittagszeit freuen, als er das über vier Stunden andauernde Programm auf der Pfarrfestbühne ankündigte.


Foto: Clemens Schneider

Nach der musikalischen Einstimmung durch das Kappler Urgestein Alois Seifried, der auf seiner Handharmonika gekonnt musizierte, gehörte die Bühne der Kappler Jugend. 30 Musikerinnen und Musiker des Jugendorchesters der Kappelwindeck-Musikanten begeisterten eine Stunde die Zuhörerschar mit ihrer jungen und fröhlichen Art Blasmusik mit ihrem Dirigenten Simon Huck zu präsentieren.


Foto: Clemens Schneider

Zum ersten mal beim Pfarrfest präsentierte sich die Bläserklasse Kappelwindeck mit ihrer Dirigentin Katherine Flynn-Hartmann. Das Projekt bei dem die Schüler ans Musizieren herangeführt werden sollen ist eine Kooperation des Musikvereins mit der Bachschloss-Schule. Dass sie nicht nur auf der Orgelempore sondern auch auf der Pfarrfestbühne eine gute Figur machen können, stellten die Sängerinnen und Sänger Kirchenchores unter Beweis. Der Vorsitzende Joachim Schindler führte zusammen mit Claudia Seifried einen lustigen Sketch auf und bezog dabei auch die Gäste des Festes charmant mit ein. Bei den Liedvorträgen des Chores mit ihrem Dirigenten Klemens Burkart, kam die Hymne „Du Kappel, du Perle des Landes“ eine Bearbeitung von Gerhard Hörth, zur Aufführung.


Foto: Clemens Schneider

Auf den quirligen Auftritt der „Maxis“ des Kappler Kindergartens warteten nicht nur die anwesenden Mamas und Papas. Gleich drei Programmpunkte hatten die kleinsten Akteure zusammen mit ihren Erzieherinnen Heike Fraß, Ulrike Schindler und Natalja Hartfiel vorbereitet: ein Gedicht zum Thema Freunde, ein Spiellied und ihr derzeitiges Lieblingslied zum Thema „Umweltschutz“. Einen bezaubernden Auftritt legte Michael Bürkle hin. Der Zauberer entführte jung und alt eine Stunde lang gekonnt ins Reich der Magie. Im Foyer präsentierten die Ministranten ihre „Mini-Bar“, an der sie Fruchtsaftcocktails anboten. Das Bildungswerk stellte Eindrücke einer Heilig-Land-Reise mit Schwerpunkt Jerusalem, Bethlehem und Caritas-Baby-Hospital vor. Der Kölner Radiosender „domradio“ machte mit einem Infostand auf sich und sein umfangreiches Programm aus Kirche, Kultur, Politik und Gesellschaft, welches auch bei uns zu empfangen ist, sowie auf seinen Internetauftritt aufmerksam. Das Untergeschoss des Gemeindehauses war fest in der Hand der jüngsten Besucher. Die KFD-Krabbelgruppe hatte eine Kinderbetreuung organisiert. Die Frauen der KFD zeichneten sich für den Nachmittagskaffee und die reichhaltige Kuchentheke verantwortlich. Die Tombola, die bei keinem Fest fehlen darf, fand auch dieses Jahr reißenden Absatz. Der Erlös des Festes ist für das Kappelwindecker Gemeindehaus St. Maria bestimmt, das allen pfarrlichen Gruppen, die auch das Fest mitgetragen haben, zur Verfügung steht.

Andacht im Marienmonat Oktober gefeiert

Wie der Monat Mai ist auch der Oktober als Marienmonat der Gottesmutter Maria geweiht und gilt seit dem Mittelalter als Rosenkranzmonat. An der unserer Fatima-Gedenkstätte wird seit dem Jahr 1997, dem Jahr ihrer Errichtung, neben der traditionellen Maiandacht auch eine besondere Marienandacht im Oktober gefeiert. Viele Marienverehrer versammelten sich an der Gedenkstätte um der Feier beizuwohnen. Pfarrer Geistlicher Rat Hermann Bechtold formulierte Betrachtungen zum Leitwort der Feier „Maria, in den Himmel aufgenommen“.


Foto: Siegfried Reimann

Besondere musikalische Akzente setzten die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores. Sie brachten unter anderem das „Sei gegrüßt, Maria“ des Oberbrucher Otmar Kist und „Sei gegrüßt viel tausendmale“ von Max Reger zu Gehör. Das ganze Jahr über ist die Gebetsstätte im Senftertal Anziehungspunkt vieler Marienverehrer und Wanderer, die die Stille Atmosphäre des Kleinods für ein Gebet nutzen.

Erntedank 2011

In viele fröhliche Kinderaugen konnte man am vergangenen Sonntag in unserer Kirche blicken, die Kleinen feierten mit ihren großen Begleitern einen fröhlichen Gottesdienst zum Erntedankfest. Der Liturgiekreis setzte die Feier unter das Leitwort „Von Kernen, Körnern und Samen – Danke für deine Gaben“.


Foto: Siegfried Reimann

Die Maxis des Kindergartens, also die Schulanfänger vom kommenden Jahr hatten eigens ein Singspiel eingeübt. Passend zum Thema sangen sie „In einem kleinen Apfel“, also von den kleinen Körnern die sich in den „Stübchen“ der Äpfel befinden. In der Kirche bewunderten sodann nicht nur die kleinen Gottesdienstbesucher den mit viel Liebe zum Detail von Mesnerin Antonietta Mancuso ausgestalteten Erntealtar.

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Fotos: Siegfried Reimann

Vieles wofür es Danke zu sagen gilt konnte man im Altarraum sehen und entdecken. Zur Begrüßung im Namen des Liturgiekreises des Pfarrgemeinderates erinnerte Dipl. Theologe Bernd Seidl an den eigentlichen Grund des Festes. Danke zu sagen für die „Früchte der Erde und der menschlichen Arbeit“. Im anschließenden Predigtgespräch überlegte Dipl. Theologin Daniela Weißmann gemeinsam mit den Kindern was aus kleinen Körnern alles entstehen kann. Die Kinder stellten fest, dass es gerade aus einem kleinen Apfelkorn vieles entstehen kann worüber wir uns freuen können und dass es gut und wichtig ist für die bunten Früchte der Ernte Dank zu sagen. Der Gottesdienst wurde musikalisch, neben den Kindergartenkindern, auch von der Pfarreiband Talita Kum gestaltet.


Foto: Siegfried Reimann

Pfarrer Bechtold dankte zum Abschluss allen Beteiligten, besonders den Kindergartenkindern für ihren Einsatz, welcher mit viel Applaus bedacht wurde. Eine Überraschung hatte er nach dem Gottesdienst für alle kleinen Besucher parat, jedes Kind durfte eine Brezel mit nach Hause nehmen.

Bildungswerk / Kleiner Stern e. V. - Caritas-Baby-Hospital

Brigitta Hagel, Vorstandsmitglied der Kinderhilfe Bethlehem, berichtete in der vergangenen Woche beim Bildungswerk über das Caritas-Baby-Hospital in Bethlehem.


Foto: Marc Vollmer

Aus erster Hand konnten die Zuhörer erfahren wie das Hospital 1952 entstand, aber vor allem, wie der aktuelle Stand in dieser einzigartigen Einrichtung ist. Hagel berichtete beispielsweise von den verschiedenen Stationen (zwei Pflege- und eine Neugeborenenstation) und der neuen Ambulanz, die im Rahmen des An- und Umbaus im vergangenen Jahr in neue Räume umziehen konnte. Über 30.000 Kinder können laut Hagel von den 9 Ärzten und des rund 80 Personen umfassenden Pflegeteams behandelt werden und das unabhängig von ihrer Religion, Nationalität oder sozialen Herkunft. Nicht zuletzt diese Zahl unterstreicht wie wichtig das Engagement für das Caritas Baby Hospital ist in dem die jungen Patienten und ihre Familien einen Ort der Ruhe und des Friedens finden.

Vigil für die Jugend auf dem Freiburger Messegelände
Kappler Jugendliche feiern mit Papst Benedikt XVI.
„Benedetto-Rufe“ begrüßen den Papst

Zusammen mit rund 30.000 jungen Menschen nahmen sechs Kappelwindecker Ministranten die mit weiteren Minis aus der Seelsorgeeinheit Rheinmünster-Lichtenau nach Freiburg gefahren sind an der Vigil mit Papst Benedikt XVI. auf dem Freiburger Messegelände teil. Als der Papst auf das Messegelände kam brandete bei den wartenden Jugendlichen Jubel auf, die „Benedetto-Rufe“, die man schon bei zurückliegenden Weltjugendtagen und Ministranten-Wallfahrten hören konnte, waren auch in Freiburg unüberhörbar.

Die bunte, junge Kirche zeigte sich und das Motto des Papstbesuches „Wo Gott ist, da ist Zukunft“ wurde deutlicher den je. Tücher, Fahnen und Banner grüßten den Papst zu Beginn des stimmungsvollen Abendgebets, der bei seiner Einfahrt mit dem Papamobil nur wenige Meter an den jungen Kapplern vorbei fuhr und sie segnete. Den jungen Menschen sprach Benedikt XVI. Mut zu, nicht an eigenen Schwächen zu verzweifeln. „Jesus Christus fordert keine Glanzleistungen, sondern möchte, dass sein Licht in euch scheint. Christus achtet nicht so sehr darauf, wie oft wir im Leben straucheln, sondern wie oft wir wieder aufstehen". Der Pontifex baut auf die Jugendlichen: "Lasst es zu, dass Christus in euch brennt, auch wenn das manchmal Opfer und Verzicht bedeutet". Er vertraue darauf, dass sie und viele andere junge Menschen in Deutschland Leuchten der Hoffnung werden. Vor der Ansprache des Heiligen Vaters berichteten Jugendliche aus den verschiedensten kirchlichen Verbänden von ihrer christlichen Überzeugung aus der heraus sie sich engagieren und zeigten Heilige als Vorbilder auf. Ein besonderes Augenmerk legten die Kappler Pilger dabei auf die Vertreter der Ministranten, die den Heiligen Tarsitius als ihren Patron vorstellten. Nach den Zeugnissen entflammte der Papst für jeden der Jugendvertreter eine Flamme, die diese zu den Besuchern trugen. Das Evangelium wurde aus der XXL-Bibel vorgetragen, die im Rahmen der Ministrantenwallfahrt 2010 entstand. Eine Seite der Bibel wurde von den Kappler Minis gestaltet. Begleitet wurde die Vigil von der Band Saxobeat, die mit jazzigen Klängen dem Abend einen frischen und würdigen Rahmen gaben.

Der Sonntag, der letzte Tag des offiziellen Papstbesuchs in Deutschland, begann mit dem gottesdienstlichen Höhepunkt der Reise: einer großen Messe auf dem Flugplatzgelände von Freiburg. Auch an diesem Gottesdienst nahmen Kappler Pilger teil. Zum Schluss der Heiligen Messe betete der Papst mit den Gläubigen den Angelus und spendete den Apostolischen Segen.

Orgelkonzert mit Klemens Burkart in St. Maria

Schwierige Notentexte in temporeicher Interpretation
Orgelkonzert von hohem Niveau mit Komponist Klemens Burkart in St. Maria

Bühl-Kappelwindeck (hes). Die „klangfarbige Orgelstunde“, die der Organist, Komponist und Kirchenchorleiter von der Barockkirche St. Maria als Höhepunkt zum Patroziniums-Fest am Sonntagabend „zelebrierte“, avancierte für eine große Zuhörerschar zu einem Kunstgenuss auf hohem Niveau. Zahlreiche Konzertbesucher konnte Kappelwindecks Geistlicher Rat Hermann Bechtold in seiner Pfarrkirche begrüßen. Begeistert waren die Zuhörer vom unbekümmerten Mut Burkarts zum Risiko, schwierige Notentexte in atemberaubendem Tempo zu interpretieren, die auf Grund der spürbaren Diszipliniertheit das große musikalische Können des Virtuosen erkennen ließen. Zur Einstimmung auf dieses konzertante Orgelerlebnis hatte der 53jährige Künstler die Eigenkomposition „Jahreszeiten“ ausgewählt. Durch klares, analytisches Spiel hauchte Komponist Burkart bei der Intonation seiner Themen „Winterträume“, „Frühlingsbote“, „Sommergrüße“ und „Herbstliche Abendstimmung“ blühendes Leben ein: mal mit „kantiger“ Harmonie, mal freudig, majestätisch oder meditativ-verträumt in der Tonart in Moll, mit der der abwechslungsreiche Zyklus „Jahreszeiten“ ausklang. Aus der Feder von Klemens Burkart stammte auch das folgende Werk „Festlicher Marsch“. Für die Kirchenorgel ist der Marsch kein typisches Musikwerk. Dank der „gut bestückten“ St.-Maria-Orgel erklang dieser Marsch in einer festlichen Intonation, die das Publikum spontan einlud, im Takt dazu zu marschieren. Heiter, festlich und mit besonderem Ausdruck, offerierte der Konzert-Organist sodann mit hellen „Trompetenklängen“ die Komposition „Trumpet Variations“ des englischen Komponisten Christopher Tambling. Von dem heute 47jährigen Musikdirektor stammte auch die phantasiereiche „Toccata in F“ und gut verständlich in der Tonführung. „Spontan klingende Orgelpfeifen“ dominierten hier die jeweiligen Musikbilder. Von machtvollen Klängen erfüllt war der barocke Kirchenraum bei der „Fanfare for St. Georgy“. In der Tambling-Kpmposition stimmten rund 80 Prozent der Orgelpfeifen und nach gefühlvoller Registrierung in berührende Akkordfolgen ein. Kontrastprogramm angesagt war bei dem folgenden Orgelwerk „My Beethoven“. Der eher selten gespielte Rag für Kirchenorgel ist eine Komposition von Andreas Willscher, Kulturpreisträger und deutscher Keyboarder bei Jazz-Konzerten. Bekannte Beethoven-Melodien wurden in diesen Rag - einer farbenfrohen Mischung aus Tönen der Jazz- und Kirchenmusik - eingebaut. Seine Spielfreude wusste der Organist in diesem Orgel-Rag „con molto passione“ - mit viel Leidenschaft - zu vermitteln. Das Finale zu diesem facettenreichen Stimmungsbogen und zugleich phantasievollen Erschließung zeitgenössischer Orgelklangwelten widmete Klemens Burkart dem englischen Komponisten Robert Jones (*1945). Die Komposition „Cantilena“, durchwirkt von zarten Orgelflöten-Klängen, schuf im Auditorium ebenso die geruhsame Entspanntheit wie die Werke „Trompette galante“ mit ihrem angenehmen akustischen Nachhall im Kirchenraum oder die „verträumte“, in ruhig fließenden Klängen interpretierte „Air sentimental“.
„Volles (Orgel)Werk, volle Akkordfolgen, volles Tempo-Maß“, so lauteten die Vorgaben für Künstler Burkart in der abschließenden „Carillon-Fanfare“ des Komponisten Jones. Im Tutti-Klang und in schnellen Sechzehntel-Passagen gab der Organist bei seinem Konzertendspurt musikalisches „Vollgas“, das alle Kirchenwinkel zum Schwingen brachte.
Für den großen Beifall der Zuhörer bedankte sich der begabte Künstler Clemens Burkart mit einem festlichen Marsch, ebenfalls von Robert Jones. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Marc Vollmer dankte zum Abschluss dem Konzertorganisten von St. Maria für den erbauenden, musikalischen Höhepunkt zum Patrozinium und die großartige musikalische Darbietung an diesem für Kappelwindeck so festlichen Tag.

Klemens Burkart
geboren 1958 in Ortenberg bei Offenburg, bekam 1967 seinen ersten Klavierunterricht bei Musiklehrer Heinz Ringwald (Offenburg), der ihm ab 1972 auch an der Kirchenorgel Unterricht erteilte. Bereits ab 1973 übernahm Burkart den Orgelpart in Gottesdiensten. Im Jahr 1981 gab Burkart sein erstes Orgelkonzert. Der gelernte Bankkaufmann und Familienvater von vier Söhnen war von 1983 bis 2008 Organist und Kirchenchorleiter in der Pfarrkirche zu Ortenberg. Seit dem Jahr 2008 ist Klemens Burkart als Kirchenchorleiter in St. Maria, Kappelwindeck, und der Nachfolger des langjährigen Dirigenten Gerhard Hörth (Waldmatt). Des Weiteren Organist in mehreren Pfarrgemeinden wo Burkart in Gottesdiensten auch Eigenkompositionen zu Gehör bringt.

Bericht von Hermann Seiler


"MIT TEMPOREICHEM SPIEL" und klangschönen Eigenkompositionen verzauberte Künstler Klemens Burkart seine Zuhörer bei seinem Orgelkonzert in der Barockkirche „St. Maria“. Foto: Clemens Schneider

Kappelwindeck feierte Patrozinium und Kirchweihfest

Klangschöne Missa Festiva als Neueinstudierung
Das Gotteshaus als lebendiges Haus des Glaubens thematisiert

Einen doppelten Grund zur Freude gab es am vergangenen Sonntag in Kappelwindeck: Die Pfarrgemeinde St. Maria feierte im Rahmen einer Festmesse ihr Patrozinium und Kirchweihfest. Das Patronatsfest und der Weihetag der Marienkriche werden traditionell am Sonntag vor dem Fest „Mariä Geburt“ gefeiert. Die Predigt von Stadtpfarrer Geistlicher Rat Hermann Bechtold, die kirchenmusikalischen Glanzleistungen und die traditionelle Sakramentsprozession durch den Ort prägten den Festmorgen in Kappelwindeck. Der Kirchenchor, verstärkt durch die Sängerinnen und Sänger des befreundeten Sasbacher Chors, sangen die „Missa Festiva“ von Christopher Tambling. Dieses dreistimmige kurze Messordinarium, habe bereits bei den ersten Proben ein Wohlgefallen bei den Chormitgliedern ausgelöst, berichtete Klemens Burkart vorab. Burkart, Dirigent des St. Marien-Chors, oblag die Gesamtleitung des musikalischen Teils der Festmesse. Frisch, natürlich und klangschön präsentierten die vereinigten Chöre zusammen mit Werner Hauser an der Orgel das zeitgenössische kirchenmusikalische Werk. Diese Neueinstudierung war zum ersten Mal in der Barockkirche zu hören und rief sofort große Begeisterung bei den Gottesdienstbesuchern hervor. Der Komponist Christopher Tambling ist Musikdirektor an der Downside School bei Bath in England und ein gefragter Komponist von praktischer Kirchen- und Orgelmusik, der häufig im Auftrag von Schulen und Kirchen komponiert. Beim abendlichen Orgelkonzert brachte Klemens Burkart ebenfalls Werke von Tambling zu Gehör. Zur Aussetzung vor der Sakramentsprozession erklang in der von Mesnerin Antonietta Mancuso reich mit Blumen geschmückten Barockkirche das „Ave verum“ von Alexandre Guilmant. In seiner Festpredigt forderte Kappelwindecks Geistlicher Rat Pfarrer Hermann Bechtold die Gläubigen dazu auf, einmal darüber nachzudenken, was der steinerne Bau der Kirche bedeutet: „Wenn wir eine Kirche aufsuchen“, so Bechtold, stehe man immer vor die Frage: „Was bedeutet dir Christus?“. „Ist uns Christus ein farbloser Jedermann, eine Figur, an die man glaubt weil es Sitte ist, weil man es insgeheim nötig hat zur Gestaltung gefühlvoller Höhepunkte des Lebens wie Taufe oder Hochzeit?“. Vielmehr sei Christus der Herr über Leben und Tod, Schöpfer und Erlöser, Bruder und Weggefährte im Leben des Alltags, ein Freund der Licht und Wärme schenkt. „Er möchte unser Herz, nicht bloß äußere Gaben, er strebt nach unserem vollen Vertrauen, kurz: nach unserem lebendigen Glauben“, so der Geistliche. Das Gotteshaus könne so zu einem Zeichen bekennender Glaubenshingabe werden, zu einem lebendigen Haus des Glaubens.


Foto: Clemens Schneider


Foto: Clemens Schneider


Foto: Clemens Schneider

Angeführt von den Ministranten und den Kappelwindeck-Musikanten, mit ihrer Vizedirigentin Cindy Höll und dem stellvertretenden Vorsitzenden Norbert Zeller an der Spitze, führte die Sakramentsprozession durch umliegende Straßen wieder zurück zur Kirche, wo Bechtold mit dem „Te deum“ und dem sakramentalen Segen das Festamt beendete. Die Musikanten begleiteten die Prozession unter anderem mit den Prozessionsmärschen „Treu Kolping“ und „St. Wendelin“.

Rückblick: Taizé-Gebet

Ein Abend im Geiste von Taizé bildete den Abschluss des beliebten Familien-Ferien-Programms der Pfarrgemeinde St. Maria. Die zahlreichen Besucher versammelten sich zu diesem Abendgebet im Chorraum der Barockkirche und nahmen auf großen Kissen und Decken oder auf den bereitgestellten Stühlen Platz. Der Jugendausschuss des Pfarrgemeinderates tauchte den Kirchenraum mit Kerzenschein in ein besonderes Licht. Gemeinsam wurde ein in Anlehnung an die Gottesdienste in Taizé ein schlichtes Abendgebet gehalten. Im Mittelpunkt standen die eingängigen Taizé-Gesänge, unterbrochen durch Gebete, Bibelworte und meditative Betrachtungen. Auch Zeiten der Stille waren Teil des Abends und gaben damit Gelegenheit für persönliche Gebete. Die ökumenische Brüderschaft von Taizé, einem kleinen Dorf im Burgund, wurde nach dem Krieg von Pfarrer Roger Schütz gegründet, welche ganz dem Anliegen der Versöhnung gewidmet ist. Auf der Suche nach einer zeitgemäßen, christlichen Spiritualität pilgern jedes Jahr Tausende vor allem junge Menschen nach Taizé.

Zum Abschluss des Abends wurde im Gemeindehaus, wie in Taizé, süßer Tee und Gebäck angeboten. Viele der Besucher nutzten die Gelegenheit zum Beisammensein und Gespräch.

Kräuterweihe an Maria Himmelfahrt die Sehnsucht vieler Gläubigen

Gemeinsames Kräutersträußebinden des Liturgiekreises von St. Maria für guten Zweck

Bühl-Kappelwindeck. Das Hochfest „Mariä Aufnahme in den Himmel“, das die katholische Kirche seit Jahrhunderten am 15. August begeht, einte am Montag viele tausend Gläubige der Region in meditativen Festmessen mit traditioneller Kräutersegnung. „Mariä Aufnahme in den Himmel, das Hochfest der Schutzpatronin unserer Erzdiözese, ist auch in unserer Zeit ein besonderes Zeichen von tiefer Volksfrömmigkeit. Eine besondere Sehnsucht der Gläubigen ist die Segnung der Kräutersträuße an diesem Festtag“, lautet so unisono auf befragen die offizielle „Kunde“ von Verantwortlichen aus hiesigen Kirchen und Klöstern, die des Weiteren wissen lassen: „Die Legende berichtet, dass in der Grabstätte der Gottesmutter nach ihrer Aufnahme in den Himmel, viele wohlduftende Kräuter gefunden wurden. Die tiefere Bedeutung ist, dass von der „Mutter der Immerwährenden Hilfe“, Heil und Segen ausgeht und sie eine besondere Fürsprecherin in besonderen Anliegen bei Gott ist!“
Einen hohen Stellenwert hat der Festtag „Maria Himmelfahrt“ auch bei den Gläubigen der Pfarrei St. Maria zu Kappelwindeck. Vor der Eucharistiefeier zum Hochfest am Montag abend mit Klosterspiritual Edwin Höll, hatte der Liturgiekreis der Pfarrei zu einem gemeinsamen Kräutersträußebinden und zu Gunsten des Caritas-Baby-Hospital Bethlehem in den Hof des Gemeindehauses eingeladen. Das gemeinsame gestalten von individuellen Kräutersträußen ist beim St.-Maria-Liturgiekreis seit gut zehn Jahren eine beliebte Tradition. Großmütter und Mütter geben bei diesem Ereignis ihren Enkeln und Kindern die „Wihennetradition“ weiter. Bereits mehrere Tage vor dem Wihennebinden waren „Kräuter-Floristinnen von St. Maria“ in Feldern, Wiese oder im Kappler Wald - bei Regen, Hagel und Sonnenschein - natürlich an „streng geheimen Orten und im unwegsamen Gelände“ auf Kräutersuche und sind fündig geworden. Aus insgesamt 25 duftenden Blumen und wohlriechenden Kräutern wie dem Engelhaar, Mutterkraut, Augentrost, Blutströpfle, Minze, Salbei, Rosmarin, Goldrute, Lavendel oder Johanniskraut konnten wunderhübsche Sträuße gebunden und zur Kräutersegnung in die Kirche gebracht werden. „Gerade unsere älteren Pfarreimitglieder, die nicht mehr auf Kräutersuche gehen können, freuen sich über unsere Kräutergebinde, die dann in überlieferter Tradition in ihrem Zuhause einen Ehrenplatz erhalten um Schutz und Segen zu gewähren“, erklärt beim Kräuterstraußbinden Pfarrgemeinderatsvorsitzender Marc Vollmer.
Im Gottesdienst sodann und in seiner „vehementen Fürsprache für das kirchliche Ereignis“, verdeutlichte Zelebrant Klosterspiritual Edwin Höll in der Festansprache seinen Zuhörern: „Jeder von uns hat eine versöhnliche Beziehung zur Marienverehrung. Die Marienverehrung ist ein bedeutsames, meditatives Anliegen. Maria vermittelt uns die zärtliche, sorgende, liebende Nähe Gottes. Was Gott Maria zuteil werden ließ, wird er auch uns schenken“, betonte, Klosterspiritual Edwin Höll, der bedauerte, dass der gesetzliche Feiertag verloren ging. „Die Blumen und Heilkräuter, die Sie als Wihenne mitgebracht haben, soll den Menschen zum Heil werden. Um Maria zu ehren haben wir die Kräuter gebracht, die uns Gesundheit und Freude schenken“, sagte der Klostergeistliche der abschließend die farbenfrohen Kräutersträuße segnete.


SEIT MEHR ALS ZEHN JAHREN lädt der Liturgiekreis St. Maria, Kappelwindeck zum gemeinsamen Kräutersträußebinden am Hochfest „Maria Himmelfahrt“ ein.
Bericht und Bild: Hermann Seiler

Abendgebet um Frieden im Heiligen Land

Die Bitte um Frieden im Heiligen Land stand im Mittelpunkt des Abendgebets im August. Viele schlossen sich dem Gebetsanliegen an und kamen auf den Kirchplatz. Damit setzten alle auch ein wichtiges, äußeres Zeichen des Friedens. In ihrer Begrüßung berichtete Diplom-Theologin Daniela Weißmann von Dr. Hiyam Marzouqa, der Chefärztin des Caritas-Baby-Hospitals in Bethlehem. Marzouqa ist täglich mit der Not und dem Leid der Menschen im Heiligen Land konfrontiert: Oft fehle es am Nötigsten, beispielsweise an ausreichender Nahrung für die Babys. Die Schwestern des Hospitals beten jeden Freitagabend direkt an der grauen Betonmauer die Israel von Palästina trennt, den Rosenkranz für beide Völker, denn Israelis wie Palästinenser leiden unter der Krisensituation und der Gewalt. Der Lesungstext wurde aus dem Buch des Propheten Jeremia gewählt: „Denn ich will euch eine Zukunft und Hoffnung geben“. Darauf zu bauen, dass Gott allen Völkern Zukunft und Hoffnung gibt, fällt angesichts der jetzigen Situation nicht immer leicht. Aber es gibt genügend Beispiele unerwarteter Wendungen. Im Mittelpunkt der Feier stand auch ein Olivenbäumchen, welches Pfarrer G. R. Hermann Bechtold im Rahmen des Friedensgebets vor drei Jahren gepflanzt hat. Pfarreiangehörige haben es gehegt und gepflegt und konnten es dieses Jahr als gewachsenes Zeichen des Friedens wieder mitbringen. Auch in den Fürbitten stand die Bitte um Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden im Mittelpunkt. Im gemeinsamen Vater Unser konnte jeder persönlich seine Friedensbitten zusammenfassen und vor Gott bringen.

Als weiteres Zeichen der Solidarität und der Hoffnung ließ man zum Abschluss auf dem Kirchplatz Luftballons in den Himmel steigen. Die Ballons wurden dankenswerter Weise von Domradio Köln zur Verfügung gestellt und von Annemarie Leutner befüllt.

Ferieneröffnungsgottesdienst

Mit einer Familienmesse und einem sich anschließenden Empfang beging die Pfarrei wie jedes Jahr den Beginn der Sommerferien. „miteinander unterwegs“ lautete das Leitwort der Messe mit Pfarrer Geistlicher Rat Hermann Bechtold. Diplom-Theologe Bernd Seidl stellte zu Beginn die symbolischen Wegbegleiter hin zum Katholikentag 2012 in Mannheim vor. Ein Pilgerstab und ein Rucksack sollen das Leitwort „einen neuen Aufbruch wagen“ verdeutlichen. In ihren Predigtgedanken erinnerte Diplom-Theologin Daniela Weißmann an die Christophorus-Legende, der unter anderem auch Patron der Reisenden ist. Umrahmt wurde der Gottesdienst mit flotten Liedern und der Pfarreiband Talita Kum.

Im Anschluss lud der Pfarrgemeinderat zum traditionellen Stehempfang zu Beginn der Ferien ein. Hier bot sich die Gelegenheit bei Sekt und kühlen alkoholfreien Getränken sich über die anstehenden Ferientage zu unterhalten.

Bildungswerk: „Zeit für Dialog“

Den Dialogprozess im Erzbistum Freiburg nahm das Bildungswerk St. Maria zum Anlass die Vortragsreihe um einen Vortrag zu erweitern. Referent des Abends war Thomas Herkert, Direktor der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg. Herkert erläuterte den Anwesenden zunächst anhand einer Präsentation den Ablauf und Inhalt des von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch angestoßenen Dialogprozesses.

Anschließend ging er auf die einzelnen Fragehorizonte ein und gab den Anwesenden Anstöße und Impulse wie der Dialog im Licht des Evangeliums gestaltet werden kann. Neben Pfarrgemeinderäten und Vertretern von Gruppierungen waren auch weitere am Dialogprozess Interessierte zu diesem Abend gekommen. Im Anschluss des Vortrags stand Thomas Herkert für Fragen aus der Mitte der Zuhörer zur Verfügung.
Informationen zum Dialogprozess finden sie auch im Internet: www.zeit-fuer-dialog.de

Aufnahmefeier neuer Ministranten

„Kleine Sterne am Himmel der Pfarrgemeinde“

Tim Krauth und und Christian Kleiner konnten am 17.07.2011 von Pfarrer G. R. Hermann Bechtold und Oberministrantin Michaela Reith in die Schar der Kappler Ministranten aufgenommen werden. Dies geschah im Rahmen der sonntäglichen Gemeindemesse. Den Besuchern und den neuen Minis wurden im Rahmen des Gottesdienstes von ihren neuen „Kollegen“ zunächst die einige liturgische Gegenstände vorgestellt, mit denen die Ministranten ihren Dienst verrichten. So trugen sie beispielsweise ein schweres Messbuch, das Vortragekreuz, Schellen, Brot und Wein und ein Weihrauchfass in den Chorraum.

Im Anschluss daran ging Bechtold, der die Feier unter das Motto „Ministranten – kleine Sterne am Himmel der Pfarrgemeinde“ stellte, auf die Ministrantenplakette ein, die jeder Ministrant bei seiner Aufnahme überreicht bekommt. Auf dieser Bronzeplakette ist auf der Vorderseite die Brotvermehrung und auf der Rückseite ein Bild des Pfingstfestes zu sehen. Sie wird voller Stolz bei festlichen Gottesdiensten von den Ministranten getragen. Michaela Reith und Benjamin Sygo, der die Oberministrantin bei der Ausbildung unterstützte, überreichten während des Aufnahmeaktes den Ministrantenausweis und ein kleines Begleitheft. Die Musikgruppe Talita Kum umrahmte die Feier musikalisch.

Pfarrgemeinderat auf Besichtigungstour im Kindergarten

In regelmäßigen Abständen informiert sich der Pfarrgemeinderat St. Maria über die aktuelle Situation im Kindergarten St. Josef, den die Pfarrgemeinde betreibt. Im vergangenen Herbst berichtete Kindergartenleiterin Heike Fraß im Rahmen einer Pfarrgemeinderatssitzung über die Situation im Kindergarten, die neue Kleinkindergruppe, Umbauarbeiten und die veränderte Konzeption und lud das Gremium zu einem Besuch ein.


Foto: Clemens Schneider

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Marc Vollmer nahm die Einladung gerne an und so machten sich vor wenigen Tagen die Räte zusammen mit Pfarrer G. R. Hermann Bechtold vor Ort ein Bild von den Räumlichkeiten und vor allem von der wichtigen Arbeit der Erzieherinnen. Raum für Raum wurden nicht nur die verschiedenen Bildungsräume sondern auch spezielle Angebote und die pädagogische Arbeit der Einrichtung anschaulich vorgestellt. So ist beispielsweise die Aufnahme von Kindern ab 15 Monaten möglich, der „Maxi Treff“ bietet spezielle Aktionen für die „Großen“ und es gibt Besonderheiten externer Anbieter wie der städtischen Musikschule und spielerisches Näherbringen der französischen Sprache. Auch eine Kooperation mit der Bachschloss-Schule ist im Programm. Ein Jahresthema nehmen sich alle Kinder gemeinsam vor, im abgelaufenen Kindergartenjahr war dies „Eine Reise um die Welt“.
Die Schulanfänger befassten sich zusätzlich im Heimattagejahr mit dem Thema Heimat und luden sogar Oberbürgermeister Hans Striebel in den Kindergarten ein, der gerne kam und mit den Kindern über dieses Thema sprach. Die pädagogische Arbeit ist ausgerichtet auf den Orientierungsplan des Landes Baden-Württemberg, der sich in den verschiedenen Bildungsräumen und dem offenen Konzept wiederspiegelt. Die Kinder können sich in diesen Räumen ihr Wissen über sich und die Welt spielerisch erwerben. Sie können sich unter anderem künstlerisch oder handwerklich betätigen, sich mit Tieren, Pflanzen oder Menschen beschäftigen, Licht und Schatten, Gewichte und Maße erleben, Farben, Formen kennen lernen oder in der neu eingerichteten Küche mit den Erzieherinnen kochen und den Umgang mit Lebensmitteln und das Verhalten am Tisch lernen.
Bereits im Vergangenen Jahr hat der Pfarrgemeinderat in Zusammenarbeit mit der Kindergartenleitung ein Leitbild für die Einrichtung erarbeitet, welches Grundlage und Zielsetzung der Arbeit ist. Die Geschäftsführung ist seit letztem Februar bei der Verrechnungsstelle für Katholische Kirchengemeinden in Bühl. Der Geschäftsführer, Harald Gütle, brachte es zum Abschluss seiner Ausführungen über die Einrichtung auf den Punkt: Der Kappler Kindergarten St. Josef „ist bezüglich Personal und Angebot bestens aufgestellt“. Internet: kiga.kath-kappelwindeck.de

Jubiläumsumzug "200 Jahre Kappelwindeck-Musikanten"

Kindergarten St. Josef - „Rabe Socke“ reist mit Kindern um die Welt

Die Erzieherinnen des Kindergartens St. Josef bereisen in diesem Kindergartenjahr mit allen 103 Kindern thematisch die ganze Welt. Dazu gibt es als Lernhilfe im Bildungs- und Entwicklungsfeld Sprache den Raben Socke im Heißluftballon. Dieser landete anlässlich der Heimattage in Bühl. Dazu lud Erzieherin Sieglinde Ehinger den Oberbürgermeister zu ihren 17 Schulanfängern (auch Maxis genannt) ein. Bei dessen Besuch in der Maxigruppe am 4. Juli schauten sich alle das selbst gemachte Fotobuch über Bühl und Kappelwindeck an. Eifrig erzählten die Mädchen und Jungen Hans Striebel, was sie über den Spielplatz bei der Burg Windeck wussten, über das Schwarzwaldbad, den Stadtgarten oder die Zwetschgen. Der Oberbürgermeister verstand es vortrefflich mit den Kindern umzugehen.


Text und Bild: Stadt Bühl

Oberbürgermeister Hans Striebel besuchte anlässlich der Heimattage den Kindergarten St. Josef Kappelwindeck.

Fronleichnam in Kappelwindeck

Trotz der ungünstigen Witterung am Vortag konnte auch dieses Jahr nach der Festmesse eine Fronleichnamsprozession durch Kappelwindecks Straßen stattfinden. Pfarrer Geistlicher Rat Hermann Bechtold gestaltete die Prozession im Rahmen der spirituellen Vorbereitung der Pfarrei zum Papstbesuch im September mit Gedanken von Papst Benedikt XVI. zum Thema „Auf das Zeichen des Brotes schauen“. Auch der Pilgerstab, der symbolische Wegbegleiter hin zum Katholikentag in Mannheim, wurde von einem Ministrant auf dem Prozessionsweg mitgeführt. Ein herzliches Vergelt´s Gott sei allen gesagt, die sich für das Gelingen des Tages, egal in welcher Form, eingesetzt haben. Besonders danken wir dem Kirchenchor, den Kappelwindeck-Musikanten, der Freiwilligen Feuerwehr, den Ministranten und den Himmel- und Leuchterträgern und natürlichen denjenigen, die die vier Stationen entsprechend dem Thema liebevoll gestaltet haben.

 


Fotos: Clemens Schneider

Es ist schön, dass bei uns in Kappelwindeck die Tradition dieses Festes so gelebt und weitergeführt wird!
Ihr Pfarrgemeinderat St. Maria

Kappelwindecks Kindergarten reist um die Welt

Am Freitag, den 03.06.2011 fand im Kindergarten St.Josef in Kappelwindeck das diesjährige Sommerfest statt. Angelehnt an das Jahresthema stand das Fest ganz unter dem Motto „Eine Reise um die Welt“. So war auch das kulinarische „Fingerfood-Buffet“ eine Sammlung von kreativen Leckereien aus vielen verschiedenen Ländern.
Nach der Begrüßung der Kindergartenleitung gaben die Kindergartenkinder den Auftakt mit einem deutsch-türkischen Lied und der Darbietung der Kinder von der Französisch-AG. Danach tanzten die Schulanfänger zu einer Geschichte. Hier ging es mit dem Fliegerlied nach China und in den Wilden Westen. Nach kräftigem Applaus wurden dann auch die Spielstationen eröffnet. Hier gab es Fische angeln in Kanada, Känguru Sackhüpfen in Australien, Käse-Ralley in der Schweiz, Fangbecher basteln in Frankreich, Dosenwerfen in Amerika und Schatzsuche (Goldgräber) in Panama. Bei jeder geschafften Mission bekamen die Kinder die passende Flagge zum Ausmalen, die dann zu einer ganzen Flaggenkette wurden.
Zum Abschluss versammelten sich die Kinder, Eltern und Erzieherinnen um den Sandkasten zum gemeinsamen Singkreis. Die Kindergartenleitung verabschiedete alle großen und kleinen Gäste und bedankte sich bei allen fleißigen Helfern, die zum Gelingen dieses schönen Festes beigetragen haben, besonders dem Elternbeirat. Der Elternbeirat bedankte sich im Gegenzug beim Kindergartenteam für die hervorragende Arbeit des gesamten vergangenen Jahres.

Bärenstark – 5 Jahre Begegnung von Jung und Alt

Ein Projekt entwickelt sich zu einer festen Größe

„ Ich bin ein kleiner Tanzbär, ich suche meine Freunde und finde sie auch bald“, so klang es durch das Foyer des Erich-Burger-Heimes. Schon einen Tag zuvor hatten die Kinder vom Kindergarten St. Josef in Kappelwindeck Festvorbereitungen getroffen. Sie haben im Garten des Seniorenzentrums Blumen gepflanzt, und in Gegenwart der Heimbewohner die Fenster mit vielen bunten Bären geschmückt. Die Fensterdekoration wurde gemeinsam hergestellt. Im Erich-Burger-Heim sind die Kindergartenkinder willkommen. Viele Aktivitäten erleben beide Generationen als Bereicherung. Oft sind es sehr gefühlsbetonte Momente für die Heimbewohner, die sich an ihre eigene Kindheit und an ihre Lebensgeschichte erinnern. Die Hemmschwelle der 6-Jährigen in der Begegnung mit den Hochbetagten ist sehr gering, die Kinder sind unbefangen und neugierig. So war auch die Atmosphäre während der Feierlichkeit anlässlich des kleinen fünfjährigen Jubiläums des Projektes „Begegnung von Jung und Alt“ locker und entspannt. Die Kinder unterhielten die Seniorinnen mit Liedern und Singspielen und forderten die Heimbewohner immer wieder auf mitzumachen. Den Höhepunkt des Festes gestalteten die „Widdenunger Hexen“ als sie ihre Freundschaft bekundeten. In außergewöhnlichen Kostümen, die der gleichnamigen Bilderbuchreihe von Rabe Socke ähnelten, erheiterten sie die Zuschauer. Beim anschließenden gemütlichen Zusammensein gab es noch viel Gelegenheit zum Austausch. Theo Höll, der Leiter des Erich-Burger-Heimes bedankte sich bei Allen für einen außergewöhnlichen Nachmittag, und lobte das Engagement der Verantwortlichen. Kindergartenleiterin Heike Fraß wünscht sich noch viel Begegnung zwischen Jung und Alt. Sieglinde Ehinger, die sowohl im Kindergarten als auch im Erich-Burger-Heim tätig ist, meint: „Es dürfte weitaus länger dauern Mehrgenerationenhäuser zu bauen als weitere interessante Aktivitäten für Jung und Alt anzubieten.“

Rückblick Jugendkreuzweg

Am Freitag, 15. April machten sich viele junge Leute auf den Weg, um gemeinsam den ökumenischen Kreuzweg der Jugend zu beten. In Bühl und Kappelwindeck hat dieses ökumenische Gebet schon eine lange Tradition und so schlossen sich auch dieses Jahr wieder viele Jugendliche aus der Kernstadt und Kappelwindeck zum gemeinsamen Gebet zusammen. Der Weg der unter dem Titel „Aus seiner Sicht“ stand, führte auch dieses Jahr wieder quer durch die Stadt. Stationen waren unter anderem ausgehend vom Haus Alban-Stolz die Ulrika-Nisch-Kapelle, die evangelische Kirche, die Kirche und das Gemeindehaus in Kappelwindeck.

Mit Bibelworten und meditativen Texten gestalteten die Jugendlichen die einzelnen Stationen. So gelang es ihnen eine Brücke zwischen den historischen Geschehnissen und dem Leben junger Menschen heute zu schlagen. Bewusst ist der Jugendkreuzweg kein Event im eigentlichen Sinn sondern ein besonderes Glaubenserlebnis das es ermöglicht, die Zeit vor Ostern und das Osterfest in einem anderen Zusammenhang zu sehen. Im Kappler Gemeindehaus lud in diesem Jahr die Bühler Pfarrei alle zu einem kleinen Imbiss ein, der die Gelegenheit zur Begegnung zwischen den Jugendlichen und zur Reflexion des erlebten bot.

Vertrauensbeweis für den Vorstand

Frauengemeinschaft St. Maria eine tragende Stütze der Pfarrei

Bühl-Kappelwindeck (hes). „Leidenschaftlich glauben und Leben!“ Den meditativen Leitgedanke der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) haben die Mitglieder in der Frauengemeinschaft St. Maria, Kappelwindeck, in den zurückliegenden zwei Vereinsjahren hervorragend umgesetzt, wie es die Tätigkeitsberichte zur jüngsten Jahresversammlung im Gemeindehaus dies dokumentierten. „Das besondere Bemühen dem Zeitgeist der Institution Katholische Frauengemeinschaft durch verkraftbare Vielfalt aktueller Programmgestaltung für unterschiedliche Altersgruppen attraktiv gerecht zu werden, war in der zurückliegenden Zeit wiederum das besondere Bestreben der Frauengemeinschaft“, sagte zu Beginn Irene Bühler, die auch künftig mit Waltraud Schöpka die Vorstandsspitze bildet. Die Feierlichkeiten zum 40jährigen Bestehen im vergangenen Jahr bezeichnete Bühler als einen Höhepunkt der jüngeren Vereinsgeschichte für die derzeit 208 Mitglieder. Im Ausblick wies die Vorsitzende auf folgende Termine hin: demnächst Kräuterwanderung; am 11. Mai Muttertagsfeier erstmals um 15 Uhr; 16. Mai Maiandacht in Moos; 2. Juli Jahresausflug nach Mainz; 10. Juli Teilnahme am Jubiläums-Umzug der Kappelwindeck-Musikanten mit einer Fußgruppe. Wie „vielfältig Frauenleben in der St.-Maria-Pfarrei sind“, das verdeutliche Schriftführerin Edith Simon in detaillierten Ausführungen. Die Durchführung des Weltgebetstag in der Pfarrei St. Maria, Besuch des Kloster Lichtenthal, Kreuzwegandachten, Besinnungstage im Kloster, Dekanatswallfahrt, Vorträge, mehrere Spendenübergaben, die Friedenslichtaktion oder Rosenkranzgebete in der Nepomukkapelle waren einerseits die Aktivitäten. Ausflüge wiederum nach Idar-Oberstein, Straßburg oder in den Europa-Park, sowie Radtouren oder Mitwirkung beim Café Klatsch, förderten den geselligen Aspekt. „Gehen wir unseren gemeinsamen Weg in Gottes Namen!“, schloss Schriftführerin Edith Simon ihren umfangreichen Tätigkeitsbericht.
Beate Frey als Leiterin der 25 figurbewußten Frauen der kfd-Gymnastikgruppe berichtete von einer Feier zum 20jährigen Jubiläum in 2010 und dankte Übungsleiterin Lieb für vorbildliches Engagement. Über die Entwicklung der 88 Mitglieder der kfd-Krabbelgruppe mit angegliederter Erwachsenen-Kegelgruppe zeigte sich im Bericht die Leiterin Kerstin Himmel zufrieden. Sie berichtete des Weiteren vom dreitägigen Jahresausflug nach Hamburg, Besuch des Munden-Hof sowie einer Jubiläums-Grillparty zum 20jährigen Bestehen. Positiv ist die Kassenlage bei der St.-Maria-Frauengemeinschaft insgesamt, wie es die einzelnen Rechenschaftsberichte von „Hauptkassiererin“ Gaby Höll sowie Kerstin Himmel (Krabbelgruppe) und Beate Frey (Gymnastikabteilung) ergab. Kassenprüfer Egon König hatte die Finanzen geprüft. Als Vertreter vom König von Kappel attestierte Willi Klinger die einwandfreie Führung der Finanzen. Die Entlastung des Vorstands war einstimmig. Margrit Braxmeier, die mehrere Jahre sich als Beisitzerin engagierte, kandidierten bei den Neuwahlen nicht mehr. Andrea Höll scheidet auf eigenen Wunsch als Beitrags-Kassiererin aus. Beide wurden mit Präsenten gewürdigt.
Die Neuwahlen unter Wahlleiter Willi Klinger wurden zum Vertrauensbeweis des Vorstands: Die Leitungsspitze für die nächsten zwei Jahre bilden Irene Bühler und Waltraud Schöpka. Bestätigt wurden auch Schriftführerin Edith Simon, Kassiererin Gaby Höll, Leiterin Krabbelgruppe Kerstin Himmel, Leiterin Gymnastikgruppe Beate Frey sowie Kassenprüfer Egon König. Als Beisitzerinnen wurden Ursel Krauth und Heike Leppert (neu) gewählt. „Was wäre die Kirche ohne Frauen“, unter diesem Aspekt zeichnete Präses Pfarrer Hermann Bechtold dden Jubiläums-Vorstand der St.-Maria-Frauengemeinschaft aus und bezeichnete die Institution als großartige Stütze der Pfarrei welche bei zahlreichen Veranstaltungen der örtlichen Vereine Gemeinschaftssinn beweise.


FÜR VORBILDLICHES ENGAGEMENT über Jahrzehnte zeichnete Präses Pfarrer Bechtold den Jubiläums-Vorstand der Frauengemeinschaft „St. Maria“ aus. Foto: Hermann Seiler

Rückblick: Nacht der offenen Kirche

Bis spät in die Nacht stand das Portal der Pfarrkirche am vergangenen Samstag offen, der Grund: Der Liturgiekreis lud zur zweiten „Nacht der offenen Kirche“. Zahlreiche Nachtschwärmer aller Altersstufen lockte das abwechslungsreiche Programm in der Nacht von Samstag auf Sonntag in das Gotteshaus. Von besinnlicher Meditation bis zu Neuem Geistlichen Lied, von meditativen Taizé-Klängen zu einem interessanten Gang zu verschiedenen Heiligen der Kirche reichten die Angebote. Die Vorabendmesse mit Stadtpfarrer Geistlicher Rat Hermann Bechtold und der Frauenschola des Kirchenchors bot eine gelungene Einstimmung in das rund vier Stunden dauernde Programm. Der Gedanke, den gewohnten Kirchenraum in einem ganz anderen Licht zu entdecken, prägte den gesamten Abend. Besonders intensiv jedoch verdeutlichte dieses Leitwort der Gang mit Diplom-Theologin Daniela Weißmann zu verschiedenen Heiligenfiguren und –bildern in der Barockkirche, die in ein besonderes Licht gerückt wurden.


Foto: Clemens Schneider

Der heilige Martin, der Heilige Josef und die Heilige Monika waren einige der Stationen, an denen Weißmann mit ihrem fundierten Wissen die Besucher beeindruckte. Neues Geistliches Lied stand als zweiter Punkt in der Nacht der offenen Kirche auf dem Programm. Monika Schemel begleitete neue, aber auch einige bekannte „Hits“ unter den Geistlichen Liedern auf der Gitarre. Nach einer Idee von Monika Reith wurde der dritte Punkt der Nacht gestaltet. Eindrucksvolle Bilder wurden auf eine Leinwand präsentiert, dazu meditative Gedanken eingeblendet, umrahmt von berührender Musik. Eine weitere halbe Stunde besonders für Körper, Geist und Seele. Den letzten Teil des Programms bildete ein Taizé-Gebet mit Diplom-Theologe Bernd Seidl. Die Besucher nahmen dazu auf Decken und Kissen im Chorraum Platz und sangen die eingängigen Weisen von Taizé, unterbrochen durch Gebete, Bibelworte und meditative Betrachtungen. Zum Abschluss des Abends wurde im Gemeindehaus, wie in Taizé, süßer Tee und Gebäck angeboten. Viele der Besucher nutzten die Gelegenheit zum Beisammensein und Gespräch. Um das richtige Licht, die Technik, die Vorbereitung und Abschluss des Abends kümmerten sich außer den bereits genannten Rebecca Klöpfer, Bärbel Lehmann, Clemens Schneider und Marc Vollmer.

Eindrücke aus dem Heiligen Land

Im Dezember letzten Jahres fand die feierliche Einweihung des An- und Umbaus des Caritas-Baby-Hospitals in Bethlehem statt. Die Kinderhilfe Bethlehem bot in Zusammenhang mit diesen Feierlichkeiten eine Reise ins Heilige Land an, an der Daniela und Dr. Günter Weißmann und Marc Vollmer teilnahmen. Hier berichten sie über ihren Aufenthalt in Jerusalem und Bethlehem, demnächst folgen Eindrücke vom Besuch im Caritas-Baby-Hospital und ihrer Teilname an der Einweihungsfeier.

„Vieles haben wir drei in diesen Tagen, in deren Mittelpunkt die Einweihung der neuen ambulanten Klinik des Caritas-Baby-Hospitals stand, erlebt und gesehen:

- Die faszinierende Natur zwischen Wüste und blühenden Weihnachtssternbüschen
- Die Stadt Jerusalem mit ihren historischen Stätten und neuen Bauten und Vierteln
- Die Stadt Bethlehem, die gerade zur Adventszeit besonders eindrucksvoll auf uns wirkte
- Die Menschen, ihre Kultur und ihr Lebensstandard, ihre persönliche Situation und Einstellung zum Leben vor Ort
- Die Grenzanlage zwischen Israel und Palästina, bei der Fahrt nach Bethlehem und damit die politische Situation und die verhärteten Fronten

Hier einige unserer Stationen in Jerusalem:

Nach einer stürmischen Ankunft in Tel Aviv folgten wir an unserem ersten Tag der „Via Dolorosa“ bis zur Grabeskirche, an den Folgetagen besuchten wir frühe christliche Stätten in Jerusalem und der näheren Umgebung: Abu Gosh (ein Ort an dem die Tradition des biblischen Emmaus festmacht), die Klöster Latroun, Beit Gemal und Beit Shemesh, Ramallah, Taybeh und die Universität von Birzeit. Auch der Ölberg, die Pater-Noster-Kirche, der jüdische Friedhof, der Garten Gethsemane, die Kapelle Dominus flevit und die Kirche der Nationen standen auf dem Programm genauso wie ein Besuch an der Klagemauer.

Wir besuchten die heiligen Stätten von Judentum, Christentum und Islam wir sahen das Heilige Land, das auch heiliges Land für Juden und Muslime ist. Es wurden kulturelle, politische und religiöse Hintergründe aufgezeigt, die das Verhältnis zwischen den Menschen in Israel und Palästina so schwierig machen.
Neben den heiligen Stätten trafen wir auch auf Menschen aus zwei Völkern und drei Weltreligionen. Wir konnten den verschiedensten Menschen begegnen: der Universitätsprofessorin und engagierten Bürgerrechtlerin und Friedensaktivistin Sumaya Farhat-Naser, einem Benediktinerpater der Abtei Dormitio, einem israelisch-jüdischen Lehrer des Dorfes Neve-Shalom in dem jüdische und palästinensische Bürger miteinander leben und den Pfarrer von Taybeh, der mit viel Einsatz seine Gemeinde am Ort zu halten versucht und die Menschen zum Bleiben motiviert.

In Bethlehem besuchten wir das Wüstenkloster Mar Saba, lernten die Geburtskirche, die Altstadt und die Universität kennen und fuhren nach Bet Jala, Beit Sahour, zur lutherischen Schule „Talita Kumi“ und auf die Weinberge von Cremisant. Auf dem Burgberg des Herodes, dem Herodion, erhielten wir ein geographisch und politisch sehr interessanten Blick über die Gegend.

Wir sprachen mit Studenten der Bethlehem Universtität, mit Hanny Kawwas-Schnydrig, sie ist die Nichte des Gründers und langjährige Mitarbeiterin im Baby-Hospital. Außerdem hatten verschiedene Familien Bethlehems unsere Reisegruppe an den Tisch geladen, auch hier gab es interessante Einblicke in den Alltag der Menschen. Wir haben versucht diesen unterschiedlichen Menschen zuzuhören, sie zu verstehen und die vielen Eindrücke einzuordnen.

Wir erlebten die Faszination der nahöstlichen Welt und erlebten aber auch hautnah die Schattenseiten. Wir konnten die Schönheit der Landschaft auf uns wirken lassen, aber auch die Spuren der politischen Ereignisse und der desolaten wirtschaftlichen Lage sehen und diskutieren.

Was wir von hier aus tun können? Wir können die Menschen dort spüren lassen, dass sie nicht allein sind, dass wir Menschen motivieren hinzuschauen und hinzuhören, und wenn möglich selbst das Heilige Land zu besuchen. Vor allem aber können wir, wie wir es in Kappelwindeck immer wieder tun, für den Frieden beten. Frieden für Jerusalem -der Stadt des Friedens wie es übersetzt heißt- und das ganze Heilige Land.“

Zu Besuch im Caritas – Baby – Hospital in Bethlehem / Palästina

Auf unserer Heilig-Land-Reise haben wir (Marc Vollmer, Daniela und Günter Weißmann) uns mehrere Tage in Bethlehem aufgehalten. Unser Schwerpunkt galt dem dortigen Caritas – Baby – Hospital.
Seit 1952 ist das Caritas – Baby – Hospital das einzige spezialisierte Kinderkrankenhaus in dieser Region. Es steht allen Kindern offen – ungeachtet ihrer Herkunft oder Religion. Diese medizinische Grundversorgung im Westjordanland ist äußerst wichtig, denn die Not wird immer größer.

Bei einem ausführlichen Rundgang durch das Haus konnten wir uns von der hervorragenden, aber auch wirklich not – wendigen Arbeit überzeugen. Das sich anschließende Gespräch mit Mitarbeitern des Hauses informierte uns darüber, dass im vergangenen Jahr über 33.000 Kinder behandelt wurden, dass die neue Kinderintensivpflege für schwerkranke Kinder vielen Eltern Mut und Hoffnung macht, dass jetzt besondere Sprechstunden abgehalten werden können, z.B. im Bereich Neurologie u. v. m.
Wir haben gesehen, wie außerordentlich vorbildlich der Umgang mit den kleinen Patienten und deren Angehörigen ist. Ängste werden genommen, zumal die Mütter in besonderer Weise in die Pflege eingebunden werden.
Dieses Haus ist wahrlich eine Oase der Ruhe und des Friedens inmitten schwieriger Lebensbedingungen.
Am 18. Dezember 2010 waren wir dann Gäste bei der Einweihung des An- und Umbaus. Dringend notwendig geworden war diese Maßnahme, da sich die Zahl der Patienten stetig erhöht. Für uns waren diese Feier und der sich anschließende Gottesdienst in der St. Katharinen-Kirche ein besonderes Erlebnis: Der Patriarch von Jerusalem, Fouad Twal hat die Segnung vorgenommen, zugleich waren viele politische und kirchliche Würdenträger angereist. So der Vorstand der Kinderhilfe Bethlehem, aber auch der Nuntius im Heiligen Land, Antonio Franco, Kurt Kardinal Koch aus Rom, Generalvikar Dr. Fridolin Keck aus Freiburg, Michael Schweiger, Präsident der Kinderhilfe, Prälat Dr. Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbandes.

Dieser Tag wurde festlich begangen und war nicht nur für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Hospital ein Grund zur Freude. Nicht missen möchten wir auch die vielen Begegnungen und guten Gespräche mit den Menschen vor Ort, aber auch den anderen Gästen.
Eines ist sicher: Wir werden weiter daran arbeiten, dass das Caritas-Baby-Hospital bekannt wird. Die wichtige Arbeit von Chefärztin Dr. Marzouqa, der Oberin, Sr. Erika und allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses muss fortgesetzt werden.
Dazu braucht es natürlich viel finanzielle Unterstützung, zumal neben den laufenden Kosten jetzt auch die Kosten für den dringend notwendigen Umbau anfallen. Wie überlebenswichtig dieses Haus inmitten eines Gebiets der Verzweiflung und Not ist, kann gar nicht genug betont werden.  „Wir sind da“ sagt die Kinderhilfe Bethlehem. „Wir sind da“ sagt auch der Verein Kleiner Stern e.V. Die Kinder und Mütter von Bethlehem brauchen unsere Solidarität.

Sie, liebe Leser, sind neugierig geworden? Schauen Sie doch regelmäßig in den Pfarrbrief, Ihre Tageszeitung oder ins Internet, lesen Sie dort über die Aktivitäten des Vereins „Kleiner Stern“ e.V. und informieren Sie sich über das Caritas – Baby – Hospital.

Zeichen der gemeinsamen christlichen Hoffnung gesetzt

Anerkennung und Dank für Frauengemeinschaft St. Maria zum 40jährigen Bestehen

Bühl-Kappelwindeck (hes). Dankbarkeit und Freude über vieles, das gemeinsam gestaltet, geschaffen und gemeistert wurde, prägten den „Begegnungstag“ zum 40jährigen Bestehen der kfd-Frauengemeinschaft St. Maria zu Kappelwindeck. „Durch ihr vorbildliches und vielfältiges Engagement haben mutige Kappler Frauen lebendige Zeichen der gemeinsamen christlichen Hoffnung gesetzt“.


Foto: Hermann Seiler

Im Dank und in den Grußworten, sei es im gut besuchten Festgottesdienst am Sonntagmorgen in der Barockkirche sowie bei der anschließenden festlichen Matinee im Pfarrsaal mit Foto-Dokumentation wurde der kfd-Frauengemeinschaft St. Maria in berührender Weise diese besondere Anerkennung zuteil.
Der motivierende Leitgedanke in der Predigt von Präses Geistlicher Rat Hermann Bechtold bei der Festmesse lautete: „Wir brauchen Menschen, die nach der Seele des Menschen fragen und ihnen helfen“. Musikalische Reverenz zum Geburtstag der Frauengemeinschaft wiederum entbot das St.-Maria-Ensemble „Talita Kum“ mit Ulrike Schindler, Hildegard Seidl, Monika Schemel und Werner Gutmann. In auserwählten, stimmungsvollen Weisen für Solisten-Quartett und Gemeinde wurden in der Eucharistiefeier die vokalistischen Akzente gesetzt.


Foto: Hermann Seiler

Eine festliche Gavotte des Mandolinen- und Gitarrenorchesters Neuweier unter Dirigent Thomas Fritz war nach dem Festgottesdienst ausgezeichnete Einstimmung auf den Festakt im Pfarrsaal. Die Moderation oblag den Vorsitzenden Waltraud Schöpka und Irene Bühler. In ihrem interessanten Rückblick zur Entstehungsgeschichte schilderte Vorsitzende Irene Bühler zu Beginn, dass vor 40 Jahren, im Gründungsjahr 1970, 171 Frauen in die kfd St. Maria eingetreten sind. Heute zählt diese Gemeinschaft, die aus dem Mütterverein hervorging, 245 Mitglieder. Ehrenvorsitzende ist Walburga Eckert, ältestes Mitglied mit 102 Jahren ist Rosa Wüstenberg. Stellvertretend erhält die „Frauengemeinschaftsälteste“ vom Vorstandsteam die Jubiläumsauszeichnung, wie Vorsitzende Bühler betonte. Die Jubiläums-Laudatio der stellvertretenden Vorsitzenden der kfd im Dekanat Baden-Baden, Ursula Rözel, unter dem Thema „Wandlung, Veränderung – Besinnung auf das Wesentliche“ verdeutlichte: neue Anforderungsprioritäten die sich im persönlichen Leben ergeben, haben auch Auswirkungen auf die kfd. Mitunter gelte es, vielleicht mal etwas gewohntes einschlafen zu lassen, altes zu überdenken. Weniger Aktionismus kann auch Besinnung auf das Wesentliche bedeuten, sagte Rözel und motivierte, Nischen zu schaffen für den Glauben und mit persönlichen Ressourcen behutsam umzugehen. „Das Leben mutet uns ganz viel Veränderung zu, auch wenn die Seele die Veränderung nicht immer mittragen möchte“, so Ursula Rözel in ihrem Schlusswort, des mit viel Beifall bedachten Festvortrages.


Foto: Hermann Seiler

Anhand von biblischer Zahlensymbolik verdeutlichte Frauengemeinschaftspräses Hermann Bechtold, dass die Zahl 40, welche die St.-Maria-Frauengemeinschaft feiert, in der Kirche häufig vorkommt. Der Dank und ein herzliches Vergelts Gott Bechtolds galt allen, die sich in der Frauengemeinschaft eingesetzt haben. Seinen ersten öffentlichen Auftritt als neuer Pfarrgemeinderatsvorsitzender von St. Maria absolvierte Marc Vollmer mit Bravour. „Um innerhalb der Kirche die Belange der Frauen stärker in das Bewusstsein zu rücken, ist in Kappelwindeck die Frauengemeinschaft entstanden. Kooperativ, frauenorientiert und wertebezogen, diese kfd-Kernaussage wird von der Frauengemeinschaft in Kappelwindeck vorbildlich praktiziert und umgesetzt“, betonte Vollmer in seinem Dankeswort und wünschte sodann der Gemeinschaft für die Zukunft eine gute und glückliche Entwicklung.


Foto: Hermann Seiler

Als Jubiläums-Überraschung erhielten die kfd-Mitglieder von den Vorsitzenden Schöpka und Bühler ein von Mitgliedern der Frauengemeinschaft gehäkeltes Einkaufsnetz. Die „Irischen Segenswünsche“, die das Mandolinen- und Gitarrenorchester intonierte, waren zukunftsorientierter Ausklang der Festmatinee zum 40jährigen Bestehen der Frauengemeinschaft St. Maria.


ZUM 40JÄHRIGEN BESTEHEN der Frauengemeinschaft St. Maria gratulierten Präses Hermann Bechtold, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Marc Vollmer und Ursula Rözel (kfd-Dekanat) der Ehrenvorsitzenden Walburga
Eckert sowie den Vorsitzenden Waltraud Schöpka und Irene Bühler. Foto: Hermann Seiler

 



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