Katholische Pfarrgemeinde St. Maria Kappelwindeck

 
 
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Kirchenchor

Neues Leitungsteam

In der Generalversammlung des Kirchenchors vom 19.11.2011 wurde als Vorstand ein Leitungsteam gewählt.

Ansprechpartner des Leitungsteams:
Adelbert Seifermann, Riegelweg 2, 77815 Bühl, Tel.: 07223 27452

Turbulente Komödie vor ausverkauftem Haus

Souverän agierende Laienspielschar vom St.- Maria-Chor begeisterte
Bäckermeister Striezl als wagemutiger Baumbesetzer

Bühl-Kappelwindeck. Pointentierte Dialoge in Kappler Mundart und spektakuläre Spielszenen waren die kurzweilige und abwechslungsreiche Mixtur, mit der die souverän agierende Laienspielschar des Kirchenchors St. Maria Kappelwindeck in der Komödie „Bäckermeister Striezl“ in Spiellaune überzeugte. Am Samstagabend vor „ausverkauftem Haus“ sowie am Sonntagnachmittag gab es für die Newcomer Martina Taplan alias Reporterin Glühspieß und Werner Kaiser als Bäckerinnungsmeister Pröbstl sowie die altgedienten Kirchenchor-Bühnenprofis in der Bachschlosshalle viel Szenenbeifall. Regisseur Joachim Schindler und sein Team hatten das Lustspiel in drei Akten aus der Feder von Autorin Ulla Kling in das „heimische Milieu“ versetzt.


IN DER KOMÖDIE „Bäckermeister Striezl“ überzeugten durch Spiellaune Artur Vollmer, Chorleiter Klemens Burkart, Renate Rapp und Regina Oberbauer (von links).
Foto: Hermann Seiler

Zum Inhalt der Komödie: dem rothaarigen Bäckerlehrling Willi, auf den Füßen genau so schnell wie mit dem Mundwerk und glänzend gespielt von Kirchenchorleiter Klemens Burkart, geraten die 30-Cent-Wecken mit traumhaften 125 Gramm etliche Nummern zu groß. Der Kundenzulauf beim „Striezl-Beck“ steigt enorm. Dies zum Ärger der örtlichen Zunftkollegen, deren Meinung Innungsmeister Pröbstl alias Debütant Werner Kaiser vehement kundtut. Indessen die adrette und von Liebeskummer geplagte Verkäuferin Hanna (Renate Rapp) im Verkaufsstress steht, verkündet der erfolgsbesessene Ortsbürgermeister (Artur Vollmer) dem Bäckermeister Theo Striezl (Adelbert Seifermann) sowie dessen engagierten Ehefrau Rosa (Regina Oberbauer), dass auf dem idyllischen Dorfplatz ein Supermarkt gebaut werden soll. Diesem Bauvorhaben werde auch die 200 Jahre alte Dorflinde zum Opfer fallen. Die Ereignisse in dem sonst so friedlichen Dorf beginnen sich zu überstürzen. Im Hause Striezl-Beck ist ziviler Ungehorsam gegen die Pläne der Rathausverwaltung angesagt. Laut Bäckermeister Striezl hat der Bürgermeister und sein Rat „von den wirklichen Werten in der Welt ebenso wenig eine Ahnung, wie die Zugezogene und „hirnvernagelte“ Frau Doktor Lieblich“, hervorragend gespielt von Ulrike Schindler.


Foto: Hermann Seiler

Die Sache eskaliert. Bäckermeister Striezl besetzt unter dem Beifall der Dorfbevölkerung wagemutig die alte Kaiserlinde. Azubi Willi steht als Multitalent seinem sich vehement zur Wehr setzenden Chef ebenso zur Seite wie dessen Ehefrau Rosa und Verkäuferin Hanna. Unterstützung gibt es des Weiteren von der im herrlichen Spreewälder-Dialekt agierenden Zeitungsreporterin Glühspieß alias Martina Taplan. Eine Überraschung im dritten Akt war es, als der Landarzt, Doktor Schütterle (Walter Schöpka), der Frau Bäckermeister attestiert, dass sie einen Stammhalter erwartet. Die Gemüter der Kontrahenten beruhigen sich indes, die Vernunft siegt.


Foto: Hermann Seiler

Das schöne Dorfbild mit der alten Dorflinde und die Existenz der heimischen Unternehmen bleiben dank der Gegenwehr des einfallsreichen Striezl-Beck-Teams nachfolgenden Generationen erhalten. Das künstlerische Bühnenbild gestalteten Guido Brommer und Franz Aulbach. Für eine fließende Textwiedergabe sorgte Souffleur Günter Oberbauer. Maskenbildnerisch eine vorzügliche Arbeit leistete Monika Wickenheißer. Versierter Toningenieur war Gerhard Ziegler (Moos). Großes Interesse des Publikums fand im Foyer der Bachschlosshalle die beeindruckende Bilddokumentation über Theaterinszenierungen der zurückliegenden Jahrzehnte. (Hermann Seiler)

Kirchenchor Jahresausflug 2010

Entlang der blühenden Weinstraße über Sandweg, Waldulm, Ringelbach, Oberkirch führte der Weg unsere Kirchenchorsängerinnen und -sänger zunächst nach Durbach wo sie sich zunächst mit einem herrlich duftenden Kaffee und einem wunderbaren Nusskranz stärkten. Zweite Station war das Schulmuseum in Zell-Weierbach. Nach eingehender Prüfung der gesanglichen Leistungen wurden alle für würdig befunden auch dem Unterricht folgen zu dürfen. Zunächst wurden die Museumsräumlichkeiten gezeigt, bis die Schulglocke zum Unterricht erklang.


Foto: Hubert Böttger

Weiter ging ´s hochvergnügt hinein ins Kinzigtal. In der Nähe von Gengenbach wurde das Mittags-Picknick verspeist und anschließend die Keramikfabrik in Zell am Harmersbach besucht. Hochinteressant war die Betriebsführung, die ein bisschen in die Atmosphäre der damaligen und heutigen Arbeitswelt eintauchen ließ.
Ein gemütlichen Stadtbummel in Gernsbach war die nächste Station des Tages. Alle konnten ganz nach Gusto die Seele baumeln lassen, sich in die Stadtgeschichte vertiefen, oder interessante Bauwerke erforschen. Beim Abschluss in Kappelwindeck wurde noch so manche Episode vom Tage aufgewärmt.

Sängerinnen und Sänger gesucht

Sängerinnen und Sänger, die eine überschaubare und doch anspruchsvolle Literatur suchen sind bei uns jederzeit herzlich willkommen. Rufen Sie einfach an bei: Regina Oberbauer (Tel. 07223 25129) oder Joachim Schindler (Tel.: 07223 83172) an.

Wir freuen uns auf ihre Stimme!

 

 



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