Katholische Pfarrgemeinde St. Maria Kappelwindeck

 
 
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02.09.2018

Musikalisches Novum zum Patrozinium von St. Maria

Kirchenchöre von Lauf und Kappelwindeck gestalten die Festmesse/“Zehnjähriges“
von Dirigent Klemens Burkart

Bühl-Kappelwindeck. Die Aufführung der „Missa parochialis“ des Eichstätter Domkapellmeisters Wolfram Menschick durch die vereinten Kirchenchöre von St. Leonhard Lauf (Dirigent Dr. Josef Steinbach) mit dem St.-Maria-Chor von Kappelwindeck (Dirigent Klemens Burkart) unter der Gesamtleitung von Klemens Burkart, war ein mit viel Zuhörerbeifall bedachter musikalischer Höhepunkt des Patroziniums „Mariä Geburt und Weihetag der Barockkirche, das in festlichem Rahmen gefeiert wurde.

Einfühlsamer Begleiter in der als vierstimmiges Werk komponierten Messe war das Bläserquartett der Kappelwindeck-Musikanten unter Leitung von Tobias Schultheiß (Tenorhorn), Julian Moser (Trompete), Cedric Seifried (Trompete) und Jessica Schultheiß (Horn).
Kirchenchordirigent Dirigent Klemens Burkart wiederum, der heuer in St. Maria sein „Zehnjähriges“ feiert und dem besondere Reverenz hierfür zuteil wurde, agierte zu seinem kleinen Jubiläum in Dankbarkeit und ausgezeichneter Spiellaune als Organist. Zum Einzug intonierte Burkart als Eigenkomposition die „Fantasie“ über „Ich lobe meinen Gott“. Sein neuestes Werk erklang in hervorragender Wiedergabe als „Postludium in e“ zum Auszug.

„In Freude und Dankbarkeit feiern wir heute unser Kirchweihfest und Patrozinium.
Erstmals unterstützt uns der Kirchenchor von St. Leonhard, Lauf. Darauf freuen wir uns sehr“, betonte Geistlicher Rat und Zelebrant Hermann Bechtold nach dem feierlichen Einzug in die Barockkirche. Diese erstrahlte Dank der floristischen Meisterleistung von Sakristanin Antonietta Mancuso in herrlichem Herbstblumenschmuck.
Die sprachlich gut artikulierten Interpretationen im Ordinarium der „Missa parochialis mit Bläser“, so das flehende „Kyrie“, dem mit festlichem Forte vorgetragenen „Gloria“ sowie in den mit innigem Vortrag intonierten „Sanctus“ sowie „Agnus Dei“, vermittelten die 53 Vokalisten der vereinten Kirchenchöre im harmonischen Zusammenspiel mit dem Bläserquartett „eine erbauliche Musizierlaune“. Das „Credo“ intonierte der Männerchor in Korrespondenz mit der Gemeinde aus dem Gotteslob. Unter dem Dirigat von Dr. Josef Steinbach erklangen das ruhig fließende „Ave verum corpus“ von Guilmant, das „Tedeum“ im Tonsatz von F. Höß sowie das „Tantum ergo in C“ von Schubert.

„Inspiriert von einer Wallfahrt nach Lisieux, möchte ich heute Thérèse von Lisieux, die Patronin von Frankreich und der Mission, selbst predigen lassen. Wir hören Thérèse“, so Bechtold in seiner Predigtüberleitung: „Damit mir eine Predigt über die allerseligste Jungfrau gefällt und nützt, muss ich ihr Leben vor mir sehen, wie es wirklich war, aber nicht ein erdachtes Leben, und ich bin überzeugt, dass ihr wirkliches Leben ganz einfach gewesen sein muss. Man stellt sie unnahbar dar, aber man müsste sie nachahmbar zeigen, ihre Tugenden aufzeigen, sagen, dass sie aus dem Glauben lebte, wie wir“, verlautete es so in einem Auszug zu dieser Predigt.


EINE GRÖSSERE RESSONANZ bezüglich der Teilnehmer verzeichnete in diesem Jahr die feierliche Sakramentsprozession durch die Kappelwindecker Straßen.

Zur traditionellen Sakrament-Prozession hatten sich die Kappelwindeck-Musikanten mit Vizedirigentin Cindy Huck bei der Kaiserlinde formiert um sodann mit ihren Prozessionsmärschen „Lätitia“, „St. Wendelin“, „St. Bernhardus“ und „Treu Kolping“ den würdigen Marschrhythmus bei der traditionellen Sakramentsprozession vorzugeben. Diese führte durch die Kappelwindeck- und Scheffelstraße sowie den Kastanienbühnweg. Pfarrer Bechtold dankte allen Mitwirkenden in der Festmesse für ihr Engagement „zur Erbauung der Gemeinde“. Beim anschließenden kleinen Stehempfang im Gemeindehaus wurden die freundschaftlichen Bande der Kirchenchöre von St. Leonhard aus Lauf sowie St. Maria vertieft. Mit einem herzlichen „Vergelt´s Gott dankte St.-Maria-Chorvorsitzender Adelbert Seifermann den Chorleitern, Organisten sowie allen Sängerinnen und Sängern im treuen Dienst der „Musica sacra“ und lobte das vorbildliche Engagement der Kappelwindeck-Musikanten.

Fotos und Bericht von Hermann Seiler

 



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