Katholische Pfarrgemeinde St. Maria Kappelwindeck

 
 
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21.05.2018

Hundertsechzig Jahre priesterlichen Wirkens gewürdigt

Bericht und Fotos von Hermann Seiler

Bühl-Kappelwindeck. „Kirche ist nicht tot – Kirche lebt“ – der Leitgedanke des feierlichen Pfingstgottesdiensts, gestern Morgen in der Barockkirche St. Maria zu Kappelwindeck, hätte nicht besser gewählt sein können. Auch in der Region feierten wieder viele Gläubige dieses christliche Hochfest jüdischen Ursprungs und Fest des Beginns der Kirche in der Kraft des heiligen Geistes, das Fest der Kirche Jesu Christi, die von seinem Geist lebt.
In Kappelwindeck hatte die Festmesse noch einen ganz besonderen Charakter. Es war gleichzeitig berührende kirchliche Feier, in der insgesamt 160 Jahre seelsorgerisches Wirken von Edwin Höll (60 Jahre Priester), Hermann Bechtold (50 Jahre) und Erwin Seifried (50 Jahre) gewürdigt wurden. Das Pfingstfest, das 50 Tage nach Ostern und neun Tage nach Christi Himmelfahrt als Abschluss der Osterzeit gefeiert wird, charakterisiert das Wirken der drei Geehrten. Denn auch die drei Priesterjubilare erwiesen sich in den vergangenen Jahrzehnten vom Heiligen Geist inspiriert, sie erfüllten die Kirche durch ihren seelsorgerischen Einsatz in tiefer Verbundenheit mit Gott und Jesus Christus.


DIE PRIESTERJUBILARE Hermann Bechtold, Edwin Höll und Erwin Seifried (Altarmitte von links), feierten mit 700 Festgästen in der Barockkirche St. Maria ihr Weihejubiläum.

Der Klang der Kirchenglocken von St. Maria begleitete die Jubilare, Konzelebranten und Vielzahl „ehemaliger“ St.-Maria-Ministranten bei ihrem Einzug in die Barockkirche. Diese erblühte Dank floristischem Können von Sakristanin Antonietta Mancuso im Frühlingsblumenschmuck. Hauptzelebrant des Jubilate-Dankgottesdienstes und Weihejubiläumsfeier mit rund 700 Mitfeiernden und Gratulanten, war Geistlicher Rat Pfarrer Edwin Höll in Jubilar-Gemeinschaft. Die Konzelebranten Bühls Stadtpfarrer Wolf-Dieter Geißler, gleichzeitig Leiter der Seelsorgeeinheit Bühl/Vimbuch, Pater Landelin Fuß, der ehemalige Domkapitular Eugen Maier (Freiburg) der die Festpredigt hielt, Diakone Alfred Hänecke und Manfred Sester. Musikalische Akzente setzten der St.-Maria-Kirchenchor mit Dirigent Clemens Burkart, Johannes Thäter an der Orgel sowie der stimmgewaltige Gemeindechor. „Unser Leben sei ein Fest, Jesu Geist in unserer Mitte!“ Das Eingangslied zur Festmesse war Thema in der Festpredigt von Eugen Maier. Der, in Bezug zum Evangelium, „die Zeichen, die unseren Glauben tragen“ und „Priesterberufung - Geschenk und Geheimnis“, transparent machte.

Bei ihrem seelsorgerischen Wirken über Jahrzehnte hätten die drei Geistlichen die Menschen begleitet, getragen, gestützt und auch geprägt. Sie hätten ihr Leben ganz dem Glauben und dem Wirken für den Nächsten verschrieben, würdigten Stadtpfarrer Wolf-Dieter Geißler, Oberbürgermeister Hubert Schnurr, Marc Vollmer, Sprecher des Gemeindeteams, sowie Georg Schultheiß, Vorstandsmitglied der Kappelwindeck-Musikanten, die Priesterjubilare. Der Dank von Goldjubilar Erwin Seifried namens der Geehrten galt den Mitfeiernden für die große Geduld bei den Grußworten sowie Familien und Weggefährten, die sie auf ihrem Berufungs- und Glaubensweg unterstützten. Stadtpfarrer Geißler und Pfarrgemeinderat Vollmer, der mit seinem Gemeindeteam die Festivitäten hervorragend und umsichtig plante, luden die Gäste im Anschluss zu einem Empfang in und um das Gemeindehaus St. Maria ein.

Das „Festival des Dankes“ wurde für das hochkarätige Priesterjubilare-Dreigestirn und die „Apostel des Wortes Gottes“, ein Erlebnis der Wertschätzung sowie besonderen Anerkennung: gestaltet durch mehrere hundert Gratulanten; von den Kappelwindeck-Musikanten die unter der Leitung von Cindy Huck in ihrer Jubilar-Reverenz auch das „Badner-Lied“ - eines der Blasmusiklieblingsstücke von Goldjubilar Hermann Bechtold – intonierten. Viel Beifall gab es für die fröhlich jubilierenden Kinder vom Kindergarten St. Josef. Mit ihren Erzieherinnen und ihren Weisen „Gott liebt mich immer“ sowie „Wo ich geh´ bist du da“, sangen sie sich in die Herzen der Jubilare und Festgäste, die sodann im Gemeindehaus bei Gratulation, Überreichung von Präsenten und bei angeregtem Austausch mit den Jubilaren den Höhepunkt im Kirchenjahr der Pfarrei St. Maria ausklingen ließen.


DAS FESTIVAL DES DANKES für die Jubilare gestalteten beim Empfang die Kappelwindeck-Musikanten sowie die Kinder vom Kindergarten St. Josef unter der Moderation von Marc Vollmer (links)

Weitere Bilder von Siegfried Reimann:

 



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