Katholische Pfarrgemeinde St. Maria Kappelwindeck

 
 
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24.06.2017

Traditionelles Johannesfeuer in Kappelwindeck

Als die Gottesdienstbesucher am Samstagabend in Kappelwindeck die Kirche verließen, brannte im Kirchhof unter fachmännischer Aufsicht schon ein kleines Feuer und Mitglieder des Gemeindeteams hatten ein kleines Buffet vorbereitet. Zuvor feierte die Pfarrgemeinde die Vorabendmesse zum Sonntag mit der Pfarreiband Talita Kum, Zahlreiche Besucher kamen gerne zu dem inzwischen fest zum Jahreskalender der Pfarrei gehörenden Abend. Am 24. Juni wird der Geburtstag von Johannes dem Täufer gefeiert – um die Zeit, in die auch die Sommersonnenwende fällt. Zum Brauchtum des Tages gehört das Johannisfeuer, das in vielen Gegenden traditionell entzündet wird.


Gerne nutzten einige Gottesdienstbesucher noch die Gelegenheit sich mit den kühlen Getränken zu erfrischen, die selbstgebackenen Plätzchen und Kuchen zu probieren und gemütlich bei einem Plausch am Feuer zu sitzen.

Viel Tradition und Brauchtum gibt es rund um das Fest Johannes des Täufers welches am 24. Juni gefeiert wird. Die Mitsommerfeuer, meist am Abend vor dem Johannestag, sollen die Luft reinigen und der auf dem Höhepunkt stehenden Sonne Beistand leisten. Der 24. Juni, steht im Zusammenhang mit dem Weihnachtstermin, da nach Lukas (1,36) Johannes sechs Monate vor Jesus geboren wurde. Die Termine für das Weihnachtsfest wie auch für das des Täufers werden in Zusammenhang mit der Winter- bzw. Sommersonnenwende gesehen, die in der alten Kirche heilsgeschichtlich interpretiert wurden. Johannes der Täufer hat auch etlichen Dingen seinen Namen verliehen: Johannisbeeren, Johannisbrot und auch den Johannisküchle. Letztere, in selbstgebackener Ausführung, bot Gemeindeteam neben Muffins und Kuchen sowie kühlen Erfrischungsgetränken den Gästen im Kirchhof an.

Bericht und Fotos: Marc Vollmer

 



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